Neue Homepage der Pfarreiengemeinschaft geht an den Start
Infos, News und mehr
15.10.2016
Nach etlichen Monaten, in der die Homepages der beiden Pfarreien St. Emmeram und Heilig Geist eine „Baustelle“ waren, sind die Arbeiten an einer gemeinsamen Lösung soweit gediehen, dass diese ab Samstag, dem 15. Oktober unter der Adresse www.pfgm-we-nh.de zur Verfügung steht.
Die Notwendigkeit bestand schon seit längerer Zeit; der alte Internet-Auftritt war nicht mehr auf dem Laufenden und auch optisch etwas „angestaubt“. Der Sachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ setzte sich schon vor längerer Zeit das Ziel, eine ansprechende Website zu erstellen, die einen Überblick über die Aktivitäten innerhalb der Pfarreiengemeinschaft, über Notwendiges und Wissenswertes, über Personen und Ereignisse gibt.
Beim Brainstorming und Zusammentragen der Ideen im Vorfeld, war ein größeres Team beteiligt. Weitergeführt wurde das Projekt dann von einem „Stammteam“. Wichtiger Mann hierbei war Webmaster Marco Görl aus Neuhaus, der die Seite „gebaut“ hat; die Pfarrgemeinderatsmitglieder Bettina Michl und Anita Weiss-Müller brachten ihre Vorstellungen zur Optik ein, trugen in teils mühevoller Kleinarbeit und aufwendigen Recherchen eine Fülle von Material zusammen, haben Bilder und Texte eingepflegt und sind auch Ansprechpartner, wenn es um Änderungen und Ergänzungen geht.
Inge Würth aus dem Team steuerte ebenfalls zahlreiche Bilder und aktuelle Texte bei. Marco Görl machte sich Gedanken über den idealen Aufbau der Seite, feilte an Details der Darstellung und griff immer wieder Ideen und Vorstellungen des Teams auf. Alle Beteiligten meinen im Nachhinein, dass man sich den zeitlichen Arbeitsaufwand nicht ganz so umfangreich vorgestellt habe.
Wie Michl und Weiss-Müller berichten, waren teils aufwendige Recherchen nötig, um an Infos zu kommen, wobei sich mancher „Geheimtipp“ wo oder bei wem man etwas erfahren könnte, als nützlich erwies. In unzähligen Treffen wurde so manche Idee ausgearbeitet – oder auch wieder verworfen. Zeitraubend waren auch die vielen Termine für „Fotoshootings“ von Personen und Örtlichkeiten, die mit Bild auf der Homepage vorgestellt werden, sowie die Umsetzung der Datenschutz-Bestimmungen.
Außerdem legte man großen Wert darauf, beiden Pfarreien gleichermaßen gerecht zu werden. Hatten Windischeschenbach und Neuhaus früher getrennte Seiten, so ist die gemeinsame Homepage jetzt ein weiterer Schritt zum „Miteinander“, wobei in der Navigation trotzdem noch jede Pfarrei mit ihren individuellen Angeboten separat aufgerufen werden kann.
In Bild und Text werden z.B. die Seelsorger, die Mitarbeiter, die Gremien und Vereine vorgestellt und aufgelistet. Aber auch der aktuelle Pfarrbrief oder der gültige Lektoren- und Kommunionhelferplan können abgerufen werden. Pfarrer Hubert Bartel und der Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit laden ein, sich einmal durch das Angebot zu klicken und freuen sich über Rückmeldungen. Natürlich ist man weiterhin dabei, die Seite zu aktualisieren und zu optimieren.

Der Pfarrgemeinderat trug sich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, die Pfarreimitglieder zu verschiedenen Themengebieten zu befragen, diese Idee wurde jetzt umgesetzt. Ab diesem Wochenende werden Fragebögen auf verschiedenen Wegen in Umlauf gebracht: sie liegen dem aktuellen Pfarrbrief und dem Lokalblatt „Stadt- und Land Express“ bei oder können in den Kirchen am Schriftenstand mitgenommen werden.
In der Sitzung des Pfarrgemeinderates vom 27. September 2016 wurde Simon Mauerer zum neuen Pfarrgemeinderatssprecher gewählt. Winfried Hecht, der dieses Amt bisher bekleidet hatte, sah sich aus beruflichen und persönlichen Gründen aktuell nicht in der Lage, diese Aufgabe so auszuführen, wie es nach seinen eigenen Maßstäben erforderlich wäre.
Nach fast zwei Jahren Bauzeit wurde das Kinderhaus Anfang September eröffnet und am heutigen Montagvormittag auch offiziell eingeweiht. Zur Einweihung war auch die bayerische Familien- und Sozialministerin Emilia Müller nach Windischeschenbach gekommen. Für sie ist es sehr wichtig, dass es dort jetzt auch ein Angebot an Kinderkrippenplätzen gibt.
Doch ganz ohne Reden ging es natürlich nicht. „Wir stehen dazu, dass gerade Kindern ein Platz ganz oben auf der Prioritätenliste gebührt“, betonte der Bürgermeister. „Wenn wir junge Eltern hier in Windischeschenbach halten wollen, müssen wir ihnen mehr bieten, als Arbeitsmöglichkeiten und Wohnraum.“ Budnik dankte der Kirchenverwaltung St. Emmeram, die wie bisher auch weiterhin Träger der Einrichtung sein wird. Insgesamt kostete der Neubau 2,4 Millionen Euro, davon steuerte der Freistaat 1,2 Millionen Euro an Zuschüssen zu.
Den guten Wünschen schlossen sich auch die Landtagsabgeordneten Tobias Reiß und Annette Karl an. Nach der Schlüsselübergabe und dem Segen von Pfarrer Bartel und Pfarrer Christoph Zeh durften alle Festgäste die neuen Räume des Kinderhauses besichtigten: „Wirklich gelungen“, hieß es von allen Seiten.
Die Mauer um unseren Friedhof wies zahlreiche Schäden auf, so dass die Kirchenverwaltung eine Renovierung und Sanierung beschloss. Leider zeigte sich nach Entfernen des Bewuchses, dass es mit einfachen Ausbesserungsarbeiten nicht getan war.
Dazu kommt, dass die gesamte Friedhofsmauer unter Denkmalschutz steht, was weitere Probleme aufwarf. Eine gefährliche Ausbauchung zeigte sich an der Seite zur Friedhofstraße. Auf eine Länge von sechs Metern wölbte sich die Mauer nach außen. Stein für Stein wurde auf einer Länge von zwölf Metern abgetragen; die Mauer war beim Bau mit Feldsand verfugt worden.
Binnen weniger Tage war dieser Teil der Friedhofsmauer 1:1 wieder errichtet – nunmehr sicher und ohne Gefahrenpotential.

Am Donnerstag war es so weit. Nach hektischen Umzugswochen zog der Kindergarten St. Emmeram vom bisherigen Domizil, dem katholischen Pfarrheim, in das neue Kinderhaus im Schatten der Grund- und Mittelschule.
Vom gelungenen Umzug überzeugten sich Bürgermeister Karlheinz Budnik und Geschäftsleiter Wolfgang Walberer. Sie wünschten den Kindern und Erzieherinnen viel Freude im neuen Ambiente. Angeschlossen hatten sich auch Pfarrer Hubert Bartel, Kirchenpfleger Bertwin Fleck, und Pfarrer Ikechukwa Ozloko.
Im Jahr 2008 wurde die sogenannte „Lindenhof-Kapelle“, die von Familie Siegfried Windschiegl errichtet wurde, eingeweiht. Inzwischen ist es Tradition, dass alljährlich mit einem festlichen Gottesdienst die Weihe der Kapelle gefeiert wird.