Monat: April 2017

Ökumenischer Ostergarten in Neuhaus

Ökumenischer Ostergarten in der Hl. Geist-Kirche

April 2017

In dieser Fastenzeit begleiteten die Kirchenbesucher die Stationen des ökumenischen Jugendkreuzweges. Die Bilder wurden von der Niederländischen Künstlerin Cynthia Tokaya gemalt. Von den Pfadfindern wurden sie zu Plakaten erweitert. Unter dem Motto „Frohe Farben für die frohe Botschaft“ ist es nicht Aufgabe dieses Kreuzweges, Leid zu verkünden oder die Sinnlosigkeit des Leidens darzustellen. Vielmehr ist hier die Leidensgeschichte Ausdruck für eine tiefe Frohe Botschaft. Und die lautet: „Gott geht mit uns, jeden Weg. Es geht weiter, der Tod ist besiegt.“

Ostern 2017 in St. Emmeram

Ostern 2017

Impressionen aus der Pfarrei St. Emmeram

 

Palmsonntag

Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus,

andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen:

Hosanna, dem Sohne Davids!

 

„Singt dem König Freudenpsalmen, Völker, ebnet seine Bahn! Zion, streu ihm deine Palmen, sieh dein König naht heran.“

 

Gründonnerstag

Nach der Vertrautheit und Geborgenheit des Mahles

geht Jesus mit den Seinen hinaus in die Nacht.

 

„Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet.“

 

Karfreitag

Mit unserer Kniebeuge und unseren Blumen bekunden wir,

dass uns das Zeichen des Todes durch Christi Tod zum Siegeszeichen wurde.

 

„Seht, das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt – Kommt, lasset uns anbeten“

 

Ostersonntag

Wir sind nicht für die Finsternis bestimmt.

Wie alle Geschöpfe sehnen wir uns nach dem Licht.

 

„Der Heiland erstand, der Heiland erstand, die Nacht ist verschwunden, der Tod überwunden.“

 

 

 

 

 

 

Ökumenischer Gottesdienst am Ostermontag

Ökumenischer Gottesdienst am Ostermontag

Christen beider Konfessionen feiern Agape

17.04.2017

„Der Glaube an die Auferstehung verbindet uns“ war schon das Fazit des kürzlichgeführten „fingierten „Streitgespräches“ der beiden Pfarrer Hubert Bartel und Christoph Zeh gewesen. Deutlich wurde dies den Gläubigen dann auch bei der praktischen Umsetzung dieser Gemeinsamkeit, dem Emmausgang am Ostermontag.

„Gemeinsamer Ursprung – gemeinsames Ziel“ heißt das Jahresthema der katholischen Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach – Neuhaus zur Ökumene, bei dem es das Jahr über nicht bei der Theorie bleiben soll. Zusammen mit Gläubigen der evangelischen Kirchengemeinde Windischeschenbach zog man von der katholischen Pfarrkirche zum evangelischen Gemeindehaus neben der Christuskirche.

 

 

Dass die Emmauswanderung nur über diese eher geringe Entfernung führte, war in Anbetracht der unfreundlichen Wetterlage ein Vorteil, wobei der Regen die Wanderer beim Weg durch die Stadt aber auch nicht abschreckte.

 

 

Zuvor hatte man in der Pfarrkirche St. Emmeram einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert, bei dem der evangelische Pfarrer Christoph Zeh das Emmaus-Evangelium unterhaltsam und humorvoll in die heutige Zeit übertrug. Die Geschehnisse wären auch in unseren Tagen Stadtgespräch und die Schlagzeile „Verschwundene Leiche“ oder „Wer klaut Leiche?“ sicher in allen Zeitungen.

Die Jünger hatten auf dem Weg nach Emmaus sicher dieses Gesprächsthema; durch die Begegnung mit Jesus als vorerst Fremden erfuhren sie, wie ein Impuls von außen für Menschen hilfreich sein kann. Kopf und Bauchgefühl können beide helfen, eine Situation zu verstehen und einzuordnen. „Gott mit Kopf und Bauch begreifen“ legte Zeh den Besuchern ans Herz.

Am Zielort der Wanderung, dem evangelischen Gemeindehaus, feierten die Gläubigen beider Konfessionen zusammen Agape. Es wurde dabei gesungen und gebetet und miteinander Brot und Wein oder Traubensaft geteilt, über die zuvor ein Segensgebet gesprochen worden war. Im geselligen Teil war Zeit für Unterhaltung und für ein gemeinsames Mittagessen.

 

Ökumenische Tagesfahrt nach Eisenach / Wartburg

Auf Luthers Spuren

Gemeinsamer Ausflug nach Eisenach / Wartburg am 07.10.2017

 

Im Zeichen der Ökumene laden die kath. Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach/Neuhaus und die evangelische Gemeinde Windischeschenbach zu einer gemeinsamen Tagesfahrt nach Eisenach ein.

Hoch über der Stadt thront die mittelalterliche Wartburg. Mit ihrer nahezu 1000-jährigen Geschichte ist sie eine der bekanntesten und besterhaltenen Burgen in Deutschland. Hier übersetzte Martin Luther im 16. Jahrhundert das Neue Testament in die deutsche Sprache.

 

Ablauf des Tages:

06:00 Uhr       Abfahrt an der Schule

08:00 Uhr       Gemeinsames Frühstück (für Kaffee und Imbiss ist gesorgt – Haferl bitte mitbringen)

10:00 Uhr       Ankunft in Eisenach

10:30 Uhr       Thematische Stadtführung: „Luther-Goethe-Bach“ (ca. 90 Min )

12:00 Uhr       Möglichkeit zum Mittagessen in versch. Gaststätten (Mittagessen nicht im Preis enthalten)

13:30 Uhr       Treffpunkt an der Georgenkirche und gemeinsame Wanderung zur Burg (ca. 40 Min – steiler Aufstieg)

14:30 Uhr       Burgführung ( ca. 90 Min )  — Burganlage   — Museum und Lutherstube   — Sonderausstellung

„Luther und die Deutschen“

17:30 Uhr       Rückfahrt (Treffpunkt Busparkplatz unter der Burg)

19:00 Uhr       Andacht in der Autobahnkirche Gelmeroda und Einkehr

22:00 Uhr       Rückkehr

 

Die Kosten pro Person betragen 35 € bzw. 25 € für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (bitte Schülerausweis mitbringen).

Die Anmeldeformulare liegen in den Pfarrkirchen aus oder stehen hier als Download zur Verfügung.

 

Download

 

Abgabe der ausgefüllten Anmeldungen bitte bis zum 31.07.2017 bei folgenden Pfarrämtern im Briefkasten:

— Evangelischem Pfarramt, Dr. Martin-Luther Str. 2

— Katholisches Pfarramt Windischeschenbach, Pfarrplatz 4

— Katholisches Pfarramt Neuhaus, Wurzer Str.

 

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich an:

Simon Mauerer, Tel: 09681-91502, ab 17.00 Uhr

Armin Karwath,  Tel: 09681-9184030, ab 17:00 Uhr

Kino-Abend zum Jahresthema

Kino-Abend zum Jahresthema

Historienepos über das Leben Martin Luthers

05.04.2017

Zum Jahresthema „Ökumene“ waren die Gläubigen aus Windischeschenbach und Neuhaus zum Kino-Abend eingeladen. Mitglieder des Pfarrgemeinderats hatten mit weiteren freiwilligen Helfern das Pfarrheim St. Emmeram in einen Kinosaal verwandelt. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt. Gezeigt wurde das Historiendrama „Luther – er veränderte die Welt für immer“.

Der Film erzählt nach wahren historischen Ereignissen, wie der Reformator Martin Luther das Christentum Anfang des 16. Jahrhunderts spaltete und ungewollt zum Gründer der evangelisch-lutherischen und protestantischen Strömungen wurde.

1505 überlebt der junge Martin Luther ein furchtbares Unwetter und tritt daraufhin aus Dankbarkeit gegenüber Gott in ein Kloster ein. Angeekelt vom Ablasshandel und der Geldgier der Kirche geht Luther auf Anraten seines Mentors zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen die Methoden der römisch-katholischen Kirche an die Tür der Schlosskirche schlägt. Damit will er eine Verbesserung der Zustände und eine Reformation der katholischen Kirche anregen.

Als der Papst den Widerruf der Thesen verlangt, bleibt Luther standhaft. Er wird exkommuniziert und zum Ketzer erklärt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen. Dort erarbeitet Luther in der Enklave die erste deutschsprachige Übersetzung der Bibel und ahnt nicht, wie sein Werk das Land in Brand setzen wird und welche Revolution seine Ideen entfachen werden.

Es zeigte sich, dass auch religiöse Stoffe all das haben, was eine spannende Kino-Story braucht: Intrigen, Helden, Schurken, Liebe und Gottvertrauen. Natürlich wurden Getränke und Popcorn angeboten, um das richtige Kino-Feeling aufkommen zu lassen.

Nach dem Abspann informierte Pfarrgemeinderatssprecher Simon Mauerer die Anwesenden, dass im Oktober eine ökumenische Tagesfahrt nach Eisenach und zur Wartburg angeboten wird. Dort haben dann die Teilnehmer Gelegenheit, die Originalschauplätze des Geschehens zu besuchen.

Familienkreuzweg in St. Emmeram

„Das Kreuz ist ein Rätsel – das Kreuz ist die Lösung!“

Pfarrei St. Emmeram betet Familienkreuzweg in sieben Stationen

02.04.2017

Ein fester Termin in der Fastenzeit ist in der Pfarrei St. Emmeram seit vielen Jahren der Familienkreuzweg unter freiem Himmel. Bei frühlingshaftem Wetter hatte sich vor dem Pfarrheim im Windischeschenbach eine große Anzahl von Gläubigen eingefunden, darunter viele Erstkommunionkinder mit ihren Eltern.

Zusammen mit Stadtpfarrer Hubert Bartel und Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm machte sich die Gruppe auf den Weg zu markanten Stellen rund um die Pfarrkirche. Elisabeth Hammer-Butzkamm berichtete, dass die Tradition des Kreuzwegs aus Jerusalem stammt und direkt aus dem Volk entstanden sei.

„In seiner ursprünglichen Form umfasste der Weg sieben und nicht wie heute bei uns üblich vierzehn Stationen. Die ursprüngliche Form der „Stationen“ sind nicht Bilder, sondern Erzählsequenzen: Man schritt einen Weg ab und erinnerte an bestimmten Haltepunkten an die verschiedenen Abschnitte der Leidensgeschichte“, meinte die Pastoralreferentin.
Vom Pfarrheim führte der Kreuzweg über den Ölberg vor der Pfarrkirche zum Stadtbrunnen, weiter zum Friedhofstor am Gottesackerweg, dann über das Friedhofskreuz zur Aussegnungshalle und von dort zur Kriegerkapelle. An den einzelnen Stationen wurde jeweils zuerst die Szene beschrieben, die Jesus auf seinem Weg erleben musste. Erwachsene und Kinder trugen die Texte abwechselnd vor. In weiterführenden Gedanken wurden anschließend Parallelen zu unserem Leben hergestellt.

„Regiert Geld die Welt?“ Darüber machten sich die Teilnehmer bei der ersten Station „Jesus wird verraten“ Gedanken. „Schuld oder Unschuld?“ – mit dieser Frage wurde die zweite Station „Jesus wird zum Tode verurteilt“ eingeleitet. Mitgeführte Symbole wie ein Sack mit 30 Geldstücken oder Dornenkrone und Purpurdecke veranschaulichten dabei die Bedeutung der Texte.

Mit „Weg-Gefährten“ wie Simon von Cyrene und Veronika befasste sich die dritte Station. Dreimal stürzte Jesus unter der Last des Kreuzes – an einer weiteren Station ließen deshalb die Gläubigen Begriffe wie „Lästereien – Selbstvorwürfe – Vorurteile – Schadenfreude – Neid – Verrat – Demütigungen – Überforderung“ auf sich wirken und gingen der Frage nach: „Womit mache ich das Kreuz Christi schwer?“

Für die nächste Station „Jesus wird ans Kreuz geschlagen und stirbt“ hatte die Pastoralreferentin Nägel mitgebracht, die an die Anwesenden ausgeteilt wurden. Sie forderte die Gläubigen auf, darüber nachzudenken, dass es Menschen gibt, die festnageln und solche, die festgenagelt werden. „Auf welcher Seite stehe ich? Wo habe ich schon einmal einen anderen Menschen festgenagelt? Wo bin ich schon einmal festgenagelt worden? Wo sind mir die Hände gebunden?“

Gelegenheit, sich darüber Gedanken zu machen, bekamen die Teilnehmer, während sie einem Lied von Xavier Naidoo lauschten: „Wenn du es willst – Mir sind die Hände gebunden“.

 

An der Kriegerkapelle traf man sich zur letzten Station „Jesus besiegt den Tod“. „Oft ist uns das Leiden Christi und unser eigenes Leiden – das Kreuz – ein Rätsel. Aber nur das Kreuz ist die Lösung – das Kreuz ist der Schlüssel zum Heil.“ Mit dieser Erkenntnis endete der diesjährige Familienkreuzweg.

Zum Abschluss verschenkte Frau Hammer-Butzkamm noch an alle Familien ein „rätselhaftes Mini-Knobelkreuz“ – freundlicherweise hatte sie aber auch für alle ein Blatt Papier mit der Lösung vorbereitet.

Neues Team und neues Rezept

Neues Team und neues Rezept

Fastensuppe im Pfarrheim St. Emmeram

02.04.2017

Bei der traditionellen Fastensuppe der Pfarrei St. Emmeram im Pfarrheim wurden die zahlreichen Besucher in diesem Jahr von einem neuen Team bekocht. Und nicht nur das Team hatte sich geändert, auch das Rezept für die Gemüsesuppe war in diesem Jahr abgewandelt. Das Besondere: erstmals kamen in diesem Jahr zusammen mit der Suppe auch kleingeschnittene Würstchen auf den Teller.

Das schmackhafte Gericht fand bei den Gästen großen Anklang und wurde von allen Seiten gelobt.

Die freiwilligen Spenden, die die Besucher am Ende zurückließen, werden zur Hälfte für Misereor und zur Hälfte für das Projekt verwendet, mit dem Pfarrvikar Edwin Ozioko Kinder und Jugendliche in Nigeria unterstützt.

Das Koch- und Serviceteam: (v.li.) Silke Friedrich, Tanja Sperber, Dietmar Friedrich, Stadtpfarrer Hubert Bartel, Angelika Landgraf, Christine Birkner.

Ökumenisches Abendgebet führt zum „Streitgespräch“

Ökumenisches Abendgebet führt zum „Streitgespräch“

Engel der Stille und Pfarrer im Clinch

29.03.2017

Zweimal pro Jahr treffen sich evangelische und katholische Christen zu einem gemeinsamen Gebet, im Wechsel in der Christuskirche oder der Hauskapelle von St. Elisabeth. Gestaltet wird das Abendgebet jeweils gemeinsam mit ausgewählten Texten und Liedern zu einem bestimmten Thema. Musikalisch tragen der Chor EinKlang unter Leitung von Armin Karwath und die Singgruppe Adiuva sana von Sr. Rosalinda dazu bei.

Um Engel ging es diesmal – um Engel des Verzeihens, der Gemeinschaft, der Stille – um den Engel, den ein jeder für einen anderen sein kann. Danach wird immer ein Imbiss angeboten, der diesmal ein besonders unterhaltsames, aber auch lehrreiches Zusatz-Programm bot.

Die Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus hat sich für das Jahresthema „Ökumene“ entschieden, und um Unterschiede zwischen beiden Konfessionen ging es im „Streit“, den Stadtpfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Christoph Zeh dann „vom Zaun brachen“.

Da ging es zuerst um das sich unterscheidende Abendmahlverständnis. „Ihr zaubert“ stellte der evangelische Geistliche fest, nachdem Brot und Wein nach katholischer Lehre Leib und Blut Christi bleiben, was mit dem Fachbegriff „Transsubstantiation“ (Pfarrer Bartel: „Respekt, des Wort kennst du aa?“) beschrieben wird, während nach dem evangelischen Gottesdienst Brot und Wein wieder profane Lebensmittel sind.

Die theologischen Erklärungen wurden durch das bodenständige Zwiegespräch aufgelockert und vermittelt; da gab Pfarrer Bartel über den Verbleib des übrigen gewandelten Weines die Auskunft „den mou i aastrinka“ um auf die Frage seines evangelischen Kollegen „warum dann nicht Wein für alle?“ zu erwidern „a Unterschied mou saa“.

Man tauschte sich auch darüber aus, dass die Katholiken „G’weichte“ (also Geweihte) haben, während es in der evangelischen Kirche Ordinierte gibt. Auch bei der Zahl der Sakramente gibt es Unterschiede: Katholiken haben sieben; „bei uns langa zwaa“, wie Pfarrer Zeh feststellte, der auch einen Witz zur Krankensalbung – früher Letzte Ölung genannt – beisteuerte, bei dem der Sterbende eher skeptisch ist und „bloß nix Fettiges“ möchte.

„Sola scriptura“ (nur durch die Schrift) definiert die evangelische Kirche ihr Sakramenten-Verständnis, während bei den Katholiken auch Traditionen eine Rolle spielen. Die Neckereien befassten sich mit dem Buß-und Bettag, wobei Zweifel geäußert wurden, ob der eventuell hauptsächlich genutzt wird, um im Bett zu bleiben, außerdem mit den Heiligen und auch mit der Rolle des Papstes, denn wie Pfarrer Bartel scherzhaft meinte: „Wenn der Juniorchef im Himmel ist, braucht er einen Stellvertreter in Rom“.

So ging es Schlag auf Schlag, wobei die unterschiedliche Mundart – Pfarrer Zeh argumentierte fränkisch, Pfarrer Bartel oberpfälzisch/niederbayrisch – ein weiterer spaßiger Unterhaltungsfaktor war. Nach weiteren vehementen verbalen Auseinandersetzungen kamen beide schließlich zu dem versöhnlichen Ergebnis: „Menschen seids aa, Christen seids aa“ und „samma wieder guat“ und beendeten den Disput mit einer brüderlichen Umarmung.

Ein ernsthafteres Fazit war „Der Glaube an die Auferstehung verbindet uns“. Dass die Zuhörer sich beim fingierten Streit nicht nur amüsiert haben, sondern dass auch Denkanstöße gegeben wurden, zeigten die weiteren interessierten Fragen aus der Runde