Monat: Juni 2019

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Ökumenischer Gottesdienst in Heilig Geist

Christen feiern miteinander

10.06.2019

Zum Pfingstfest ist es in Windischeschenbach seit einigen Jahren Tradition, dass man sich zu einem ökumenischen Gottesdienst in wechselnden Gotteshäusern triff. Nach der Pfarrkirche St. Emmeram und der evangelischen Christuskirche war diesmal Heilig Geist in Neuhaus an der Reihe.

Stadtpfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Christoph Zeh feierten den Gottesdienst mit vielen Gläubigen. Der evangelische Geistliche begann seine Predigt mit dem Schöpfungspsalm 104 „ Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!“

„Du bist, was du isst“, war Thema seiner weiteren Ausführungen. Die Schöpfung biete gerade jetzt eine herrliche Zeit, „in der keimt, sprießt und blüht, was uns ernähren soll“. Jedoch käme es bei vorhandenen Zutaten auch oft auf die Zubereitung an, die entscheidend für das Ergebnis sei. Körper, aber auch Geist und Seele brauchen Nahrung, führte Zeh aus.

Diese Nahrung sei Gottes Wort; auch dieses wolle gut zubereitet sein. Es gebe das sonntägliche Mahl, die kleine Stärkung zwischendurch, in Gesellschaft könne man es oft am besten genießen. Die Grundzutaten seien für die evangelischen und die katholischen Christen die gleichen.

Zum letzten Teil des Gottesdienstes kam dann Besuch von nebenan: im Pfarrheim hatte sich die Kinderkirche getroffen, die dann zu den Erwachsenen ins Gotteshaus kamen mit einer gestalteten Sonne und vielen Seifenblasen.

 

Nach dem Schluss-Segen war auf dem Vorplatz von Pfarrei-Angehörigen einen Imbiss aufgebaut. Mit einer kleinen Stärkung aus belegten Broten und Brötchen und einem Getränk fand der ökumenische Gottesdienst einen geselligen Abschluss, was von den Besuchern gerne angenommen wurde.

Wechsel im Missionsdepot-Team

Alte Ware – junges Team

Missions-Depot gut angenommen

07.06.2019
Wenn etwas still und leise funktioniert, ist das oftmals ein Garant für effektive Arbeit. Ohne Sand im Getriebe, ohne viel Lärm und Umstände: ein Paradebeispiel dafür ist das „Missionsdepot“ in Windischeschenbach, Stadtplatz 15.

Im Rückgebäude vom „Fiedlschneider“ hat die Altkleider-Sammelstelle jeden Samstag zwischen 10 und 12 Uhr den geöffnet. Man kann gefüllte Säcke vor den Stodl stellen oder auch mit Schwung in die Luke befördern.

Das Depot wird gut angenommen, erzählen die Mitarbeiter, die sich jahrzehntelang im gleichen Team um die Einrichtung gekümmert haben und sich nun zum Teil zurückziehen und die Aufgabe an eine verjüngte Mannschaft weitergeben.

Simon Mauerer, Daniel Kühnl, Martin Herrmann, Bernhard Birkner, Gerhard Herrmann, Michael Nastvogel, Daniel Landgraf und Josef Hartmann betreuen ab jetzt das Altkleider-Depot. Vom regelmäßigen Einsatz ziehen sich zurück Hans Birkner, Georg Giehl und Norbert Kranz; sicherten jedoch Unterstützung zu, wenn Not am Mann sei.

Hans Birkner ist seit den Anfängen des Altkleider-Sammelns dabei, genauer gesagt seit 58 Jahren. Die Kolpingfamilie nahm sich des Themas an, so dass man gleiche Ziele verfolgte. Lange Zeit – bis zum Tod des Organisators – arbeitete man mit der Sammelstelle Schaller Kemnath zusammen, welche die Missionsgemeinschaft Münsterschwarzach unterstützte.

Auch nachdem die Verantwortlichkeit dann auf Kolping übertragen wurde, geht regelmäßig eine Spende dorthin. Pro Jahr werden im Depot 5 – 6 Tonnen Altkleider gesammelt und an größere Sammelstellen weitergeleitet. Brauchbare und weiter verwendbare Teile werden aussortiert, unbrauchbare Kleidung kommt in den Reißwolf und wird beispielsweise zu Teppichen weiterverarbeitet und recycelt.

So hat sich eine gute Idee – mit nicht mehr benötigten Textilien Sinnvolles zu tun – seit Jahren gehalten. Ein großes Dankeschön des alten sowie des neuen Teams gilt Familie Jürgen Köllner, die den hinteren Gebäudeteil weiterhin für das „Missionsdepot“ zur Verfügung stellt.

Maifest im Kinderhaus Hl. Geist

Kuschelhase Felix auf Weltreise

Maifest im Kinderhaus Heilig Geist Neuhaus

25.05.2019

Auf eine Reise um die Welt nahmen die kleinen Akteure des Kinderhauses Heilig Geist Neuhaus ihre Familien und Gäste mit. Von denen waren jede Menge gekommen, um zu sehen, was die Leiterinnen Daniela Eckstein und Andrea Heuser und ihr Team mit den Kindern einstudiert hatten.
„Die Koffer aus den Ecken – Länder entdecken“ wurde gereimt. Dazu gab es die Geschichte des Kuschelhasen Felix, der verloren ging und sich per Post aus allen Ländern der Erde meldete.