Monat: Juni 2018

Wanderausstellung in der Pfarrkirche St. Emmeram

Wanderausstellung zu Besuch in der Pfarrkirche St. Emmeram

Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ erhalten. Der Windischeschenbacher Stadtrat hat die Bewerbung um diese Auszeichnung einstimmig beschlossen und dazu eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen. Am Sonntag, 8. Juli 2018 will die Gruppe in der Öffentlichkeit mit einer Wanderausstellung auf sich aufmerksam machen.

Entwicklungsland D? – Wir sind doch (k)ein Entwicklungsland!

Schon der Titel der Ausstellung macht auf eine Paradoxie aufmerksam: Entwicklungsländer, das sind heute nicht mehr nur die Länder der sogenannten Dritten Welt, sondern in zunehmendem Maße die reichen Länder des Nordens mit ihren weder ökologisch noch sozial zukunftsfähigen Lebens- und Produktionsweisen.

Stark reduziert und wahrscheinlich deshalb so beeindruckend zeigen die Bilder der Ausstellung auf, woran es in unserer westlichen Zivilsation krankt. Keine langen Texte, keine Grafiken, keine Zahlen. Nur ganz normale Fotos aus den Ländern des Südens und ganz normale Aussagen aus dem bundesdeutschen Alltag. Provozierend wird beides durch die Kombination – in der Ausstellung „Entwicklungsland D“…

Quelle: Eine Welt Netzwerk Bayern e.V

Zu sehen ist die Wanderausstellung in der Pfarrkirche St. Emmeram am Sonntag, 8. Juli während der Öffnungszeit des Gotteshauses bis zum späten Nachmittag. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Kampagne „Fair Trade Town“ finden Sie im Internet unter www.fairtrade-towns.de.

Fußwallfahrt nach Fuchsmühl

Mit 25.000 Schritten nach Fuchsmühl

Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft

24.06.2018

Wenn man die Fakten des von der Pilgerin mitgeführten Schrittzählers zugrunde legt, haben die Wallfahrer vom Start an der Heilig Geist Kirche in Neuhaus bis zur Wallfahrtskirche in Fuchsmühl rund 25.000 Schritte zurückgelegt.

Gemäß dem Jahresthema „Wer ein Ziel hat, macht sich auf den Weg“ starteten die Teilnehmer der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus um 3:45 Uhr und marschierten über Johannisthal, Ödwalpersreuth, Tannenlohe, Kornthan und Güttern nach Fuchsmühl.

War es anfangs noch Nacht, pilgerte man bald in die Morgendämmerung hinein und hatte Gelegenheit, beim Beten und Singen auch die Natur zu bewundern. Beim Gang durch Ödwalpersreuth begleitete sogar die Dorfglocke, die von Maria Weiß zeitgenau geläutet wurde, den Weg der Pilger. Vorbeter war Clemens Schönberger, unterstützt durch weitere Teilnehmer.

Die Wallfahrt war bestens abgesichert und gleich von zwei Seelsorgern begleitet: Pfarrvikar Edwin Ozioko marschierte mit der Fußgruppe, Stadtpfarrer Hubert Bartel sicherte als eines der beiden Begleitfahrzeuge die Stationen, bei der die Gruppe Hauptstraßen überqueren oder als Teilstrecke daran entlang gehen musste.

In Fuchsmühl wurden die Pilger von Pfarrer Joseph und zwei Ministranten herzlich empfangen. Zusammen mit dem indischen Geistlichen zelebrierte Pfarrvikar Edwin Ozioko dann auch den Gottesdienst in der Wallfahrtskirche.

Zur Heiligen Messe war von Neuhaus aus auch ein Bus gestartet, den viele weitere Gläubige zur Anfahrt genutzt hatten. Nach der Eucharistiefeier ging es zum Frühschoppen in den Gasthof „Weißenstein“.

Radwallfahrt zum St. Quirin

Gläubig in die Pedale treten

Radwallfahrt zum St. Quirin

17.06.2018

Nicht nur eine gläubige Grundeinstellung, sondern auch ein gewisses Maß an Fitness war Voraussetzung, um aktiv an der Radwallfahrt zum St. Quirin teilzunehmen. Nachdem das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus „Wer ein Ziel hat, macht sich auf den Weg“ sich mit Wallfahrten beschäftigt, ist man bei zahlreichen Veranstaltungen pilgernd auf dem Weg.

Bei bestem Radlerwetter – nicht allzu heiß und trocken von oben – machten sich sportliche Gläubige am Sonntagnachmittag auf zur Wallfahrtskirche St. Quirin. Über Dietersdorf, Walpersreuth, Eppenreuth und Rotzendorf ging es zum Ziel.

Während die Radfahrer die Strecke teils mit reiner Muskelkraft, teils auch mit etwas technischer Unterstützung am Fahrzeug bewältigten, kamen auch etliche Pfarreiangehörige bequem im Auto zur Wallfahrtskirche. Vor Ort erwartete die Besucher eine Kirchenführung durch Mesner Alfons Scharnagl, der interessante Details vermittelte.

Quirin war Tribun in Rom und für die Überwachung der Gefängnisse verantwortlich; nach der Heilung seiner Tochter Balbina von einem schweren Kropfleiden, kommt er zum Glauben und stirbt später den Märtyrertod. Seit rund 500 Jahren ist St. Quirin ein Wallfahrtsort, die Lobkowitzer erlaubten und förderten die Wallfahrt.

Der heilige Quirin war der Heilige des Ritterstandes und wird damals wie heute besonders um Fürbitte angerufen bei Problemen am Arbeitsplatz, bei der Sorge für und um die Kinder und beim Anliegen einer unfallfreien Fahrt und guten Rückkehr.

Sehenswert in der Kirche sind neben dem Gnadenbild die Akanthus-Schnitzereien, die mit Edelsteinen besetzte Monstranz und die wohl älteste Kirchenorgel der Oberpfalz. Scharnagl bezeichnete die Mauern des Gotteshauses als „wie ein Schwamm mit Gebeten vollgesogen“.

Eine gemeinsame Andacht der Wallfahrer mit Stadtpfarrer Hubert Bartel folgte. Beim Nachhauseweg wurde im Café Federkiel Einkehr gehalten.

Spende für KlinikClowns

Zur Visite bei Dr. Trudi Eierfleck und Dr. Beppo

Neuhauser Kommunionkinder spenden für die KlinikClowns im Weidener Klinikum

12.06.18

Ende April traten in der Pfarrei Hl. Geist vier Mädchen und zwei Jungen zum ersten Mal an den Altar des Herrn. Natürlich wurden die Erstkommunikanten von Freunden, Bekannten und Verwandten anlässlich dieses besonderen Ereignisses reich beschenkt. Um ihre Freude darüber mit Kindern zu teilen, denen es nicht so gut geht, entschieden sich die Kommunionkinder und ihre Familien anstelle der traditionell üblichen Gegengeschenke eine Spende an die KlinikClowns zu geben. So unterstützen sie die Spaßmacher mit satten 350 Euro dabei, kranken Kindern in der Weidener Kinderklinik eine Freude zu bereiten. Vergangenen Dienstag überreichten die Mädchen und Jungen einen entsprechenden Scheck an Frau Dr. Trudi Eierfleck und Dr. Beppo. Zum Dank zeigten sich die beiden Clowns von ihrer besten Seite. Mit Luftballons, Seifenblasen, dem Eichhörnchen Helmut und allerhand Quatsch brachten sie die Kinder zum Lachen. Durch die großzügige Spende der Erstkommunikanten und ihren Familien wurde dazu beigetragen, die regelmäßigen „Clownsvisiten“ bei den kranken Kindern und Jugendlichen in Weiden weiterhin zu ermöglich. Ausführliche Infos zur Arbeit der KlinikClowns und Unterstützungsmöglichkeiten findet man unter www.klinikclowns.de.

Ministranten-Aufnahmefeier 2018

Vierköpfiger Zuwachs für die Minis

Neuaufnahmen in der Pfarrkirche

10.06.2018

Feierlich – mit einem großen Einzug mit Fahne, den beiden Geistlichen Stadtpfarrer Hubert Bartel und Ruhestandsgeistlichem Franz Reich sowie den Ministranten-„Kollegen“ – begann der Gottesdienst mit Ministrantenaufnahme. Vier Anwärter hatten sich seit einem Jahr intensiv auf diesen Tag vorbereitet.

In den Gruppenstunden hatten sie gelernt, was für den Dienst am Altar notwendig ist und mussten sich auch in einer Prüfung beweisen. Die beiden Oberministranten Christina Kurz und Jakob Neumann standen mit den Neuen vor dem Altar.

Die Oberministrantin stellte die Frage „Was bedeutet für mich Ministrant sein?“. Das sei zum einen die gemeinsame Aufgabe des Altardienstes, aber auch die Gemeinschaft in der Freizeit: Ausflüge, gemeinsam im Gruppenzimmer „abhängen“, zusammen Spaß haben. So könne die Ministranten-Schar zu einer Art zweiter, kleiner Familie werden.

Auf der Darstellung eines Weges setzte jeder neue Mini eines der Puzzleteile ein: Kirche, Wallfahrt, Ausflüge, Gruppenstunde. Pfarrer Hubert Bartel betonte, dass man als Ministrant im Altarraum gesehen werde und mit seinem Dienst ein deutliches Zeichen gebe.

Bartel segnete die Medaillons, die die neu Aufgenommenen künftig als äußeres Zeichen ihrer Zugehörigkeit bei den Gottesdiensten tragen dürfen und fragte jeden Neuling nach seiner Bereitschaft zum Dienst. Christina Kurz und Jakob Neumann hießen die vier Minis mit Handschlag in der Gemeinschaft willkommen und machten die “Dienstkleidung“ mit dem Medaillon komplett.

Die nunmehr offiziell zu den „Minis Eschawo-Neihaus Bernstoi“ gehörigen Ministranten sind Christoph Mauerer, Maria Schreyer, Sissy Neumann und Leni Beyerlein. Die Neuen gehören zur Gruppe „Hl. Andreas“.

Nach der Heiligen Messe  war ein Grillfest vor dem Pfarrheim St. Emmeram angesagt. Die Besucher wurden mit Bratwürsten, Grillfleisch und Salaten bestens versorgt, danach hatten die Minis ein unterhaltsames Programm zusammengestellt; auch für Kaffee und Kuchen war gesorgt.