Kategorie: Allgemein

Friedenslicht-Gottesdienst

Pfadfinder tragen ein Licht in die Welt2016-12-17fs-4

Gänsehaut-Atmosphäre und hoffnungsvolles Gebet beim Friedenslichtgottesdienst

17.12.2016

„Von einer Hand zur andern Hand geht ein Licht über unser Land“ – treffender hätte das Auftaktlied der Pfadiband am Samstagabend nicht sein können. Die Liedzeilen von Detlev Jöckers Song „Wir tragen ein Licht“ drücken genau das Motto der Pfadfinder bei der Gestaltung des Friedenslicht-Gottesdienst aus.

Neuer Leuchter für St. Emmeram

Kunstwerk mit Botschaft

Neuer Leuchter gesegnet

26.11.2016

Adolf Kolping, Gründer der Gesellenvereine, gilt als großes Vorbild der Handwerker und wird von diesen verehrt. Fritz Daubner – Spenglermeister im Ruhestand, aber dem Handwerk immer noch mit Leib und Seele verbunden – gehört seit 60 Jahren der Kolpingfamilie Windischeschenbach an.

Es war ihm ein Anliegen, in der Pfarrkirche St. Emmeram an geeigneter Stelle einen Hinweis auf das Handwerk zu geben. Daubner fertigte einen Leuchter, der in Absprache mit der Kirchenverwaltung einen passenden Platz nahe des Eingangs auf der Seite des Emmeramsaltares fand.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Kolpinggedenktag war der optimale Termin, um den Leuchter an seinen künftigen Platz in der Pfarrkirche zu bringen und der Gemeinde vorzustellen. Pfarrvikar Edwin Ozioko, der zusammen mit dem Ruhestandsgeistlichen Franz Reich auch den Gottesdienst zelebriert hatte, nahm die Segnung vor.

Fritz Daubner hatte das Werk nach eigener Idee selbst gefertigt; der Arm des Leuchters ist ein antikes Stück, das der Handwerksmeister mit Kreuz und Messingscheibe zu einem neuen Kunstwerk kombinierte. Auf dem Messingring ist zu lesen: „Gott segne und erhalte das ehrbare Handwerk.“

Daubner möchte sein Werk im Sinne Adolf Kolpings verstanden wissen und zitiert eine Aussage des Seligen: „Wo Gutes geschieht, bleibt der Segen nie aus“. Die Vorsitzende der Kolpingfamilie, Waltraud Scherer, dankte für die Fertigung des Handwerker-Leuchters.

Fritz Daubners Dank wiederum galt Gewerbeoberlehrer a.D. Johann Hagn aus Weiden und Hermann Sperber von der Kirchenverwaltung, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen.

Kolping-Gedenktag

Kolpingfamilie feiert jährlichen Gedenktag

Vortrag von Dekan Jeschner

26.11.2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin Gottesdienst mit Pfarrvikar Edwin Ozioko und Ruhestandsgeistlichem Franz Reich stand am Beginn des Kolping-Gedenktages. Zur anschließenden Feier im Pfarrheim begrüßte Vorsitzende Waltraud Scherer als weiteren Geistlichen den Referenten Thomas Jeschner, Dekan und Bezirkspräses von Kolping sowie Ehrenmitglied Adolf Giehl.

Zweiter Bürgermeister Erich Sperber würdigte in seinem Grußwort, dass Adolf Kolping Vieles sowohl im Arbeits- als auch im christlichen Leben bewirkt habe. Das Totengedenken galt Josef Egeter, Erika Schieder, Felix Bäumler und Gemeindereferent Helmut Nürnberger; zu Ehren des verstorbenen Geistlichen Beirats gedachte man seiner beim Text seines Lieblingsliedes „Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung“.

Dekan Jeschner sprach in seinem Vortrag die Rolle der Heiligen an. Das Fachwort „Hagiographie“ stehe für die Darstellung ihres Lebens. „Im Leben der Heiligen offenbart sich Gott“ und „Heilige vermitteln etwas vom Geheimnis Gottes“ führte der Referent aus; jedoch sei das Schauen auf die Heiligen etwas in den Hintergrund getreten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERALebensgeschichten von bestimmten Heiligen, so führte Jeschner aus, kämen oft „moralisierend daher“, man müsse jedoch sehen, dass diese Menschen Träger einer Gottesbotschaft seien. Bevor ein Mensch als Heiliger verehrt werden darf, gibt es einen strengen Prozess und Überprüfung der Biografie. In einem Verfahren wird festgestellt, ob der moralische Lebenswandel und die Frömmigkeitsform so sind, dass dieses Leben begründet war auf Liebe zu Gott und den Menschen.

Auf Bistumsebene wird Seligen die regionale Verehrung zuteil, die Heiligsprechung kann erst nach einem weiteren Prozess erfolgen und wird vom Papst vorgenommen. Zwar habe es zeitweise auch Auswüchse gegeben, jedoch können Heilige dabei helfen, Gott im Leben zu erkennen. Adolf Kolping, so erfuhren die Zuhörer, wollte Arbeitsbedingungen und das soziale Umfeld verbessern; auch heute sei es beispielsweise wieder Thema, für die Sonntagsruhe zu kämpfen.

Etliche Mitglieder der Kolpingfamilie wurden für teilweise jahrzehntelange Treue mit Urkunde, Nadel und einem Geschenk geehrt. Alle Besucher wurden mit einem leckeren Imbiss in Form von sauren Bratwürsten bewirtet, für die musikalische Unterhaltung sorgte Brunhilde Eckert am Klavier. Den offiziellen Abschluss bildeten das Kolpinglied, bei dem man sich die Hände überkreuzt reicht und der Gruß „ Treu Kolping –Kolping treu“.

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Für langjährige Treue zur Kolpingfamilie wurden geehrt:

25 Jahre: Johanna und Georg Mann; Angela Klier;

40 Jahre: Annemarie und Josef Höning; Waltraud Scherer; Xaver Bergler; Marianne Schupfner; Lina Stangl; Renate Bauernfeind; Hilde Kistenpfennig;

60 Jahre: Hans Birkner; Ferdinand Weiß; Ferdinand Hausner; Fritz Daubner; Hans Bauer;

70 Jahre: Hans Kistenpfennig

 

 

 

Pfadfinder beenden ihr Jubiläumsjahr

Jubiläumsjahr „50 Jahre Pfadfinder Windischeschenbach“ geht zu Ende

19.11.2016

Anfang März starteten die Pfadfinder Windischeschenbach mit einem Gottesdienst in ihr Jubiläumsjahr – jetzt schloss sich der Kreis mit einem Abschlussabend, der ebenfalls mit einem Gottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche St. Emmeram begann. Pfarrvikar Edwin Ozioko zelebrierte die Eucharistiefeier zusammen mit dem Ruhestandsgeistlichen Franz Reich.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMusikalisch gestaltet wurde die Messe von der Pfadfinderband. In den gesamten Verlauf der Eucharistiefeier waren Pfadfinder mit eingebunden. Pfarrer Ozioko würdigte die Arbeit der Organisation als wichtig für die Pfarrei und als Dienst in der Nachfolge Jesu. Für Gänsehaut-Feeling sorgte das sehr emotional vorgetragene Lied „Auf Uns“ von Andreas Bourani, bei dem verschiedene Bandmitglieder gesangliche Solo-Parts übernahmen.

Im Song geht es um wahre Freundschaft; Stammesvorsitzende Amelie Hecht und Wölflings-Gruppenleiterin Miriam Sperber stellten Zeile für Zeile den Bezug zu den Pfadfindern her. „Wer friert uns diesen Moment ein“ – auch im Jubiläumsjahr gab es tolle Momente, die in Erinnerung gerufen wurden. „Hier geht jeder für jeden durchs Feuer, im Regen stehen wir niemals allein“ – auch bei den Pfadfindern entstanden in 50 Jahren Freundschaften, man könne immer auf den anderen zählen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben“ – das Gott den Menschen geschenkt hat. „Ein Leben lang ohne Reue, vom ersten Schritt bis ins Grab“ – Pfadfinder sei man ein Leben lang aus Überzeugung. An dieser Stelle erinnerte man sich an viele schöne Momente mit dem verstorbenen Kuraten Helmut Nürnberger, der – wie man sicher war – stolz auf „seinen“ Verein wäre. „Ein Hoch auf das was uns vereint, auf diese Zeit“ heißt es am Ende des Liedes, mit dem sich die Pfadfinder identifizieren. Als Freunde zusammengewachsen blicke man positiv und engagiert in die Zukunft.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei den Fürbitten wurde jeweils ein Knoten in ein Seil gemacht, da ein solcher auch im Taschentuch hilft, sich zu erinnern. Im musikalischen Repertoire der Pfadi-Band darf mittlerweile „Oh when the Saints ….“ keinesfalls mehr fehlen, das die Band mitreißend zu interpretieren weiß. Aber auch „Leaving on a Jetplane“ von John Denver könnte zu einem gefragten Dauerbrenner werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAStammesvorsitzender Florian Sperber sprach das Pfadfindergebet. Pfarrer Ozioko dankte am Schluss des Gottesdienstes für die Spuren, die die Pfadfinder hinterlassen und wünschte ihnen weiterhin, einander zu unterstützen und der Gesellschaft zu dienen. Die Lieder im Gottesdienst bezeichnete er als Balsam für die Seele.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVor dem Pfadfinderlied „Nehmt Abschied Brüder“, das auf der ganzen Welt gesungen wird, stellten die Pfadfinderinnen Anna und Hannah die Anfangszeilen in verschiedenen Sprachen vor. „Should auld acquaintance … “ oder „Faut-il nous quitter sans espoir..“ Dabei fasste man sich nach Pfadfindersitte mit vor der Brust verkreuzten Armen an den Händen. “Wir ruhen all in Gottes Hand, lebt wohl. Auf Wiederseh’n” schloss der Gottesdienst.

 

Furioser Abschluss des Jubiläumsjahres

Bunter Abend im Pfarrheim

19.11.2016

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 50jährigen Bestehen ließen es die Windischeschenbacher Pfadfinder nochmals richtig krachen. An den gemeinsamen Gottesdienst schloss sich ein Bunter Abend im bis auf den allerletzten Platz besetzten Pfarrheim an, bei dem noch einmal alle Register gezogen wurden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFür musikalische Unterhaltung sorgte die professionelle Pfadi-Showband – Sänger und Musiker die man bereits bei der Gottesdienstgestaltung gesehen hatte, die aber Repertoire und Outfit gewechselt hatten und von der Pfadfinderkluft ins Glitzer-Kostüm umgestiegen waren. Die Stammesvorsitzenden Amelie Hecht und Florian Sperber begrüßten die Gäste und blickten mit einem Brief des ehemaligen Stadtpfarrers Konrad Nesner, der vor 15 Jahren den Gottesdienst mitgefeiert hatte, zurück. Ein halbes Jahrhundert – aber trotzdem jung geblieben – war das Fazit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADann ging es auch schon los mit der Spielshow „Schlag den Wölfling“. Für die Challenges wurden mehr oder weniger Freiwillige gesucht, die sich mit den Kindern natürlich nicht in körperlichen Schlägen, sondern in verschiedenen Disziplinen messen mussten. Ob Spagat, Radschlagen, Halten des Gleichgewichts auf einem Sitzball oder Mohrenkopf-Wettessen – die Zuschauer hatten ihren Spaß und Kandidat Bürgermeister Karlheinz Budnik überzeugte mit Anmut und Fitness beim Seilspringen.

„Perspektivwechsel“ war beim Lied der Zwerge angesagt, die den unteren Teil des Gesichts zum oberen machten. Zu „Mana-Mana“ hatten die Sockenwürmer ihren großen Auftritt durch die Löcher der Kulisse. Mit „So a Theater“ beteiligten sich die OSW am Programm. Joe Hartmann ließ Birken sich im Wind wiegen, ein Reh grasen, einen Wilderer und einen Förster auftreten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei der Schwarzlicht-Präsentation „Drums alive“ wurden lediglich mit Paperschnipseln spektakuläre optische Ergebnisse am Schlagzeug erzielt, die an die Aufführungen der bekannten „Blue Men Group“ erinnerten. Vorgestellt wurden drei Kurzfilme, die im Rahmen des Projekts „mobil im museum“ von Jugendlichen gedreht worden waren: „Nachts im Waldnaabtalmuseum“, bei dem eine Puppe zum Leben erwacht; „Galgenkatherl“, bei dem die tragische Sage mit Papierschnitten eher humorvoll und pragmatisch nacherzählt wurde und der Clip von den Abenteuern des Jones an der Polier, der sich am Ende seine hart erkämpfte Brotzeit genehmigt: „Ich bin da Jones und dou bin a daham“.

Dazwischen zeigte Christoph Beer von der GSG (Förderverein Gemeinschaft St. Georg), dem „Gedächtnis der Pfadfinder“, wie eine seiner Aufgaben definiert ist, prägnante Bilder aus den letzten Jahrzehnten. Eine Gruppe Jupfis erzeugte mit sogenannten Pois, Schnüren mit Gewichten und Tüchern, eindrucksvolle Lichteffekte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERASieben Helden in Strumpfhosen – Gruppenleiterinnen – zeigten bei der viel beklatschten Choreografie im schwarz-weißen Outfit, dass Auge und Gehirn nicht immer zuverlässig koordinieren. Die imposanten Klänge der Hymne „Conquest of Paradise“ begleiteten die lebenden Springbrunnen aus der Antike, die dann zur Überraschung und Gaudi auch feierlich ins Publikum zogen um ihrer nassen Sprüh-Aufgabe nachzukommen.

 

„Hygiene muss sein“ – auch im Zeltlager. Und das Zähneputzen darf keinesfalls ausfallen, wie die männlichen Leiter beherzt und ohne mit der Wimper zu zucken zeigten, auch wenn mit jedem Schluck Wasser gespart werden muss.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Ende des Abends gehörte den Dankesworten; denen der beiden Stammesvorsitzenden an ihre gesamte Pfadfinderschaft, die GSG und die OSW und alle die das Jubiläumsjahr zu einem Erfolg gemacht haben sowie für die zahlreichen Spenden und Geschenke. Amelie Hecht und Florian Sperber erhielten als kleines Dankeschön des Stammes gravierte Gläser, und eine Abordnung der Neuhauser Pfadfinder überreichte ein Geschenk mit der Erinnerung an ein tolles gemeinsames Zeltlager.

Ökumenisches Abendgebet

Ökumenisches Abendgebet

Gemeinsamer Gottesdienst in der Christuskirche

16.11.2016

Zweimal jährlich treffen sich evangelische und katholische Christen zu einem gemeinsamen Gottesdienst abwechselnd in der Hauskapelle St. Elisabeth und der Christuskirche. Turnusmäßig versammelten sich die Besucher am Buß- und Bettag diesmal im evangelischen Gotteshaus.

P1392farrer Christoph Zeh und Pfarrvikar Edwin Ozioko feierten das Abendgebet mit den Gläubigen. Organisation, Vorbereitung und musikalische Gestaltung hatten der Chor Einklang unter Leitung von Armin Karwath und die Singgruppe vom Freundeskreis der Deutschordens-Schwestern unter Leitung von Sr. Rosalinda übernommen.

„Mit Gedanken, Worten und Taten“ war das Thema. Ein Spruch aus dem Talmud mahnte „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte; Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen…“ Ein meditativer Text zur „Vergebung“ war von eindrucksvollen Lichtbildern in der mit Kerzen beleuchteten Kirche begleitet.

1402„Vergeben heißt, ich öffne mich für neue Gedanken“, hieß es dort und es wurden entsprechende Zusammenhänge angesprochen. Hass schädige als erstes das eigene Herz und enge ein. Vergebung befreie das Herz und verändere den eigenen Blick und die eigene Situation. Im gemeinsamen Beichtakt konnte man diese Vergebung erfahren.

Den Segen am Ende des Gottesdienstes sprachen beide Geistliche zusammen. Nach dem Ökumenischen Gebet ist es Tradition, alle Besucher zu einem Imbiss einzuladen, für dessen Vielfalt die Vorbereitungsteams beider Konfessionen sorgen. Das Angebot wird von Vielen gerne genutzt. Mit kaltem Büffet und Getränkeangebot nebenan plauderte es sich doppelt gut.

Koch-Duell der Ministranten 2016

Kreativität und Kochlöffel als Waffen

Erlesene Speisenfolge beim Kochduell

15.10.2016

Ausgerüstet mit Schürzen und Kochlöffeln, bewaffnet mit kreativen Ideen und Spaß traten die Teams „Paprika“ und „Tomate“ zum traditionellen herbstlichen Kochduell der Ministranten an.

Verköstigt wurden in diesem Jahr die Kirchenverwaltung, der Verein Römer XII und das neue Küchenteam des Miniurlaubs, das sich auch um die Beschaffung der jeweils gleichen Zutaten für beide Kochmannschaften kümmerte.

Nachdem die Gäste von Stadtpfarrer Hubert Bartel und Oberministrantin Christina Kurz begrüßt worden waren, wurden die Drei-Gänge-Menüs aufgetischt und die Gäste durften verkosten und genießen, mussten die Ergebnisse aber dann auch mit Punkten bewerten.

bild-kochduell-2016Team Tomate bekam Besuch von einem Reisenden, der für die Vorspeise Bruschetta und einen Couscoussalat mitbrachte. Als Hauptspeise wurde eine ungarische Gulaschsuppe mit selbstgebackenem Brot serviert. Abgerundet wurde das Ganze mit einem Orangentiramisu.

Ein Europa der Vorspeisen mit Bruschetta und Aioliaufstrich kredenzte Team Paprika. Ein Vulkan aus Reis und Karotten mit Gulasch-Lava sorgte in ganz Europa oder zumindest doch an den Tischen im Pfarrheim für Aufsehen. Als Krönung segelte die „Titanic in Schoko“ vorbei.

Mit einem Endergebnis von 1196 zu 1270 Punkten gewann das Team Paprika. Aber – trotz großen Ehrgeizes und Eifers – die Hauptsache war für alle der Spaß; und nach dem aktuellen Waffenstillstand werden erst zum nächsten Kochduell die Rührlöffel und Schneebesen wieder gekreuzt.

Gemeindereferentin Franziska Hausner

Gemeindereferentin Franziska Hausner unterstützt unser Seelsorge-Team

08.11.2016

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Seit September 2016 arbeitet Frau Franziska Hausner, Gemeindereferentin in Altenstadt, mit vier Stunden pro Woche in unserer Pfarreiengemeinschaft mit.

Zu ihrer Person erzählt sie uns folgendes:

„Ich bin 28 Jahre alt, komme gebürtig aus Parkstein, wohne aber seit zwei Jahren in Altenstadt, wo ich hauptberuflich als Gemeindereferentin arbeite. In Windischeschenbach/Neuhaus helfe ich für vier Stunden in der Woche bis Ende Februar aus. Beruflich war ich zuvor drei Jahre in Amberg, St. Georg, tätig.

In meinem Beruf bin ich als Religionslehrerin in einer Mittelschule und einer Grundschule eingesetzt. Weitere Aufgabengebiete in der Pfarrei sind z.B. Ministrantenarbeit, Jugendarbeit, Seniorenarbeit, alle Arten von Wortgottesdiensten, also Schülergottesdienste, Kleinkindergottesdienste…, Krankenkommunion, allg. seelsorgliche Tätigkeiten, Vorbereitung und Durchführung von Erstkommunion und Firmung, und viele organisatorische Tätigkeiten … und, und, und.

In Windischeschenbach/Neuhaus bin ich vordergründig für die Erstkommunion und Firmung eingesetzt.“

Wir wünschen Frau Hausner viel Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

BGR Thomas Mayer ist verstorben

St. Bonifaz trauert um BGR Thomas Mayer

Pfarrer Thomas Mayer ist nach schwerer Krankheit verstorben

31.10.2016

Thomas Mayer wurde 1963 in Windischeschenbach geboren und durchlief in seiner Jugend eine „typische Karriere“: Ministrant, Pfadfinder, Oberministrant, Jugendleiter und engagiert beim BDKJ.

Er studierte in Regensburg und Frankfurt am Main Philosophie und Theologie. 1989 feierte er seine Primiz in Windischeschenbach.

Im Alter von 32 Jahren übernahm Mayer 1995 pfarrer-thomas-mayerseine erste Pfarrei St. Vitus in Burglengenfeld und blieb neunzehn Jahre in der Stadt.

Zum 1. September 2014 ernannte Bischof Rudolf den damals 51-Jährigen zum Pfarrer von St. Bonifaz und St. Georg in Prüfening.

Am 26.10.2016 ist Pfarrer Thomas Mayer nach schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren in Burghausen gestorben. Entsprechend seinem Wunsch wurde er in Regensburg im Dreifaltigkeitsfriedhof beigesetzt.

 

Archivbild: Wiedamann

Tag der offenen Tür in der Kinder-Oase

Reges Treiben in der Kinder-Oase St. Emmeram

Tag der offenen Tür zieht viele Besucher an

23.10.2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERAStellt man sich unter einer Oase eine Art Ruhezone vor – am Sonntag war in der neuen „Kinderoase St. Emmeram“ eher geschäftiges Treiben angesagt. Eltern, Großeltern und alle Interessierte waren zum Tag der offenen Tür eingeladen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAJulia Zehrer, Leiterin des Kindergartens freute sich über die vielen Besucher, die durch die Einrichtung wanderten und sich durchwegs positiv über die hellen Räume, die liebevolle Gestaltung und die Möglichkeiten im Innen- und Außenbereich äußerten. Mit der Gelegenheit zur Besichtigung wolle man die gesamte Bevölkerung – alt und jung – ansprechen: Familien mit Kindern, die den Kindergarten bereits besuchen, oder auch solche, die irgendwann in Zukunft zur „Kundschaft“ gehören werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERANeben jungen Familien waren aber genauso viele aus der älteren Generation im Haus unterwegs um sich ein Bild zu machen, wo Enkel oder Urenkel einen Teil des Tages verbringen. Aber auch wenn keine aktuelle Beziehung zu einem Kindergarten besteht, zeigten Ältere sich beeindruckt und verglichen das neue Haus mit den Gegebenheiten in der eigenen Generation oder denen der erwachsenen Kinder. Natürlich besichtigten auch Mitglieder der Kirchenverwaltung St. Emmeram mit ihren Familien die Kinder-Oase.

Für die Kleinen war ein buntes Programm geboten: Malen, Basteln, Schminken, viele Spielgeräte drinnen und draußen konnten getestet werden. Für die Erwachsenen boten sich als Oase die Tische und Bänke an, an denen für Getränke und ein Kuchenbuffet gesorgt war. Belegt waren den ganzen Nachmittag über sowohl die Parkplätze der Mehrzweckhalle also auch die „Kinderwagen-Parkplätze“ vor dem Haus.

Ehejubiläums-Feier

Eheleute mit der Strahlkraft von Sonnenblumen

Ehejubiläumsfeier der Pfarreiengemeinschaft

22.10.2016

Es gibt sie noch – die Ehepaare, die auf viele Jahre oder Jahrzehnte gemeinsames Leben zurückblicken können. Über 30 Paare, die in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiern konnten, oder noch können, versammelten sich am Samstag in der Pfarrkirche St. Emmeram.

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Seit etlichen Jahren gibt es in der Pfarreiengemeinschaft die Tradition, dieses Ereignis auch öffentlich – mit einem Gottesdienst und einer gemütlichen Feier im Pfarrheim – zu würdigen und zu begehen. Eingeladen werden Paare, die sich vor 10, 25, 30, 40, 50, 60 oder 65 Jahren das Jawort gegeben haben.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAStadtpfarrer Hubert Bartel hatte das Fest unter das Symbol der Sonnenblume gestellt. In seiner Begrüßung verglich er die Strahlkraft dieser besonderen Pflanze mit der positiven Ausstrahlung der Jubelpaare. Auch der Schmuck an den Bänken und im Altarraum griff das Sonnenblumenthema auf.

In seiner Predigt führte der Priester aus, dass die Blumen sich an der Sonne orientieren und sich auf sie ausrichten. Wer sich als Mensch an der Sonne Gottes aufrichte, könne die Schatten hinter sich fallen lassen. Wie aus Sonnenblumenkernen Öl gewonnen werde, so laufe auch das Getriebe des Miteinanders nicht heiß, wenn man es mit Liebe und einem guten Wort pflege. Auch wenn Sonnenblumen manchmal den Kopf sinken lassen – die Kerne reifen.

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Die Paare erneuerten gemeinsam ihr Eheversprechen und trugen die Fürbitten vor. Berthold Nastvogel, Leiter des Sachausschusses, der die Ehejubiläen jährlich organisiert, trug einen Meditationstext vor: „Keinen Tag soll es geben in eurer Ehe …“, der gute Wünsche zusammenfasste. Am Ende der Eucharistiefeier spendete Pfarrer Bartel den Paaren den Einzelsegen. Dann ging es zur weltlichen Feier ins Pfarrheim.

 

 

 

Ehepaare feiern gemeinsamen Lebensweg

22.10.2016

In der Pfarrkirche hatten sie beim Festgottesdienst vor Gott ihr Eheversprechen erneuert; dass die Jubiläumsfeier auch weltlich gebührend begangen wurde – dafür war das gemütliche Beisammensein im Anschluss im Pfarrheim gedacht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Team um Berthold Nastvogel hatte die Tische im Saal ansprechend dekoriert und am Rand der Bühne zeigten Brautkleid und –anzug sowie diverse Hochzeitsfotos in schwarz-weiß und Farbe, worum es an diesem Abend ging.

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Nastvogel hieß die Gäste herzlich willkommen; auch Stadtpfarrer Hubert Bartel wünschte den Paaren einen schönen Abend. Vor Jahre habe man sich „getraut“ und zusammen Höhen erlebt und Tiefen gemeistert. Gemeinsam ließ man sich den vorbereiteten Imbiss schmecken. Für die Unterhaltungsmusik war Brunhilde Eckert am Klavier zuständig.

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Für zahlreiche Lacher sorgte Hannes Rupprecht, der in humorvollen Reimen auch die manchmal stressigen und mühevollen Seiten des Ehealltags unter die Lupe nahm. Und so manches Paar konnte sich selber in den geschilderten Situationen wieder erkennen und auch herzlich darüber lachen. So finde beispielsweise der Vorsatz, die Frau stets auf Händen zu tragen, ein unvermeidliches Ende, weil zwei Zentner einfach nicht mehr zu stemmen seien. Und auch das Fest der Silberhochzeit lasse die unterschiedlichsten Gedanken aufkommen.

Pfarrer Hubert Bartel steuerte ebenfalls Humorvolles aus dem Alltag eines Priesters bei, wenn beispielsweise die Trauringe so gut in kunstvollen Gebilden „verbaut“ sind, dass sie erstens kaum zu finden und zweitens ohne Materialschaden nicht entfernt werden können, was schon mal Schweißperlen auf der Stirn eines Geistlichen verursachen kann.

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Bei der Ehrung der Jubilare wurde jedem Paar mit einer Rose und einer Kerze gratuliert. Gefeiert wurden der 10., 25., 30., 40, 50., 60. und 65. Jahrestag der Hochzeit. Edeltraud und Johannes Wegmann hatten sich auf den Tag genau vor 40 Jahren das Ja-Wort gegeben, Anlass für besonders kräftigen Applaus.

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„Dienstälteste“ Ehepaare waren Mathilde und Johann Kistenpfennig (65 Jahre), Marianne und Emmeram Merther    (65 Jahre) sowie Johann und Rosa Schiener (60 Jahre).