Kategorie: Allgemein

Abschied von Helmut Nürnberger

Abschied von Helmut Nürnberger

28.05.2016

„Mit Gottes Zusage den Aufbruch wagen. Helmut Nürnberger hat diesen Aufbruch in sich gespürt, und er hat sich in den Dienst Gottes gestellt. Er hat sich in vielen Bereichen eingebracht und den Menschen Gott nahe gebracht“. Worte, mit denen Domkapitular Anton Wilhelm in seiner Predigt das Wirken des so plötzlich verstorbenen Gemeindereferenten Helmut Nürnberger würdigte.

Kommunion-Spende

1200 € für ein Zuhause auf Zeitdscn2080

Kommunionkinder spenden das Geld für Gegengeschenke ans Ronald McDonald-Haus in Erlangen

24.05.2016

Ein ums andere weiße Kuvert wanderte vor der Abfahrt zum Kommunionausflug in die Sammeltüte. Zahlreiche Familien aus der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram und Hl. Geist beteiligten sich an der Spendenaktion der Erstkommunikanten für das  Ronald McDonald Haus in Erlangen.

Trauer um Helmut Nürnberger

Trauer um Helmut Nürnberger

14.05.2016

DSCN0283Er hat die Pfarrei und später die Pfarreiengemeinschaft entscheidend mitgeprägt, war bekannt, geschätzt und beliebt. Wie sehr, zeigte sich daran, wie die Nachricht von seinem plötzlichen Tod von der Bevölkerung aufgenommen wurde: ungläubig und schockiert, verbunden mit der Frage: „Wie soll es ohne ihn weitergehen?“

Gemeinsamer Gottesdienst

„Der Weg in den Himmel führt über die Menschen“

Gemeinsamer Freiluft-Gottesdienst der Pfarreiengedscn2025meinschaft als Zeugnis für den Glauben

Schmunzelnd warteten Pfarrer und Gottesdienstbesucher bis auch der letzte Wagon des schier unendlich wirkenden Güterzuges die Neuhauser Brücke passiert hatte. Dann erst hob der Chor zum Gloria an. Der gemeinsame Gottesdienst der Pfarreien St. Emmeram und Hl. Geist fand am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Parkplatz am ehemaligen Comet in der Neuhauser Straße statt – in der Mitte zwischen Neuhaus und Windischeschenbach, mitten in der Natur und mitten im Leben, wie einige vorbeikommende Vatertagswanderer zeigten.

Kommunion in NH

Fragerunde vor der Erstkommuniondsc02731

Pfarrer Hubert Bartel lockt Erstkommunikanten mit lockerer Predigt aus der Reserve

24.04.2016

Ja, was war denn nun eigentlich das Besondere am letzten Abendmahl? Als Pfarrer Hubert Bartel diese Frage den Erstkommunionkindern stellte, rauchten die Köpfe.

Pfarrversammlung

Rückblick in der Pfarreiengemeinschaftdscn1572

Öffentliche Pfarrversammlung in Neuhaus

02.03.16

Die jährliche Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig-Geist Neuhaus fand dieses Jahr erstmals im Pfarrheim Neuhaus statt. Die interessierten Gläubigen wurden über die Arbeit der kirchlichenGremien im abgelaufenen Jahr informiert.

Agatha-Abend

„Auf ihr Brüder lasst uns singen“

Neuhaus feiert zum Patrozinium

05.02.16

Die kleine, alte Kirche am Marktplatz in Neuhaus ist der Heiligen Agatha geweiht. Alljährlich zum Namenstag der Heiligen Agatha feiert die Pfarrgemeinde ein Fest zu Ehren ihrer Kirchenpatronin.

Verabschiedung Pfarrer Josef Grillmeier

Ruhestandsgeistlicher verlässt Pfarreiengemeinschaft

Grußworte zum Weggang von Pfarrer Josef Grillmeier

Dez. 2015

Nach eigenem Entschluss und nach Absprache mit der Diözese verlässt Pfarrer i. R. Josef Grillmeier zum Kirchenjahresende die Pfarreiengemeinschaft WE-NH. Pfarrer Grillmeier war 1 1/4 Jahre bei uns. Wir sagen Herrn Pfarrer Grillmeier ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für seinen Dienst bei uns und wünschen ihm an seiner neuen Wirkungsstätte Gottes Segen, Gesundheit und Wohlergehen.

Für die Pfarreiengemeinschaft

Pfarrer Hubert Bartel

 

Abschiedsworte von Pfarrer i. R. Josef Grillmeier:

Liebe Pfarrangehörige der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus,

nach einem guten Jahr priesterlichen Dienstes hier möchte ich mich von Ihnen allen verabschieden und Ihnen danken für Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis über meinen Weggang.

Ein besonderer Dank gilt meinen geistlichen Mitbrüdern: H.H. Stadtpfarrer Hubert Bartel, H. H. BGR Pfarrer i. R. Anton Kiener und seiner Hausfrau, H. H. BGR Pfarrer i. R. Franz Reich und H. H. Pfarrer i. R. Jakob Eder, Herrn Gemeindereferenten Helmut Nürnberger und dem Deutschordensschwestern, dem Mesner und seiner Familie, den Ministranten und Pfadfindern, außerdem allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Seelsorge.

Ihnen allen ein „Herzliches Vergelt´s Gott“

Für unsereins gilt: Ich habe nur meine Schuldigkeit getran

Gottes Segen und in Dankbarkeit

Ihr Josef Grillmeier, Pfr. i. R.

 

 

 

 

Hubert Treml im Pfarrheim Windischeschenbach

Eine liederliche FAIRanstaltung

Unterhaltsamer Nachmittag am Weltmissionssonntag

25.10.2015

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEine „liederliche FAIRanstaltung“ war angekündigt worden. Wer aufgrund des Themas Moral und Sitte oder die deutsche Rechtschreibung gefährdet sah, konnte alsbald beruhigt sein. Es ging um fairen Handel und die Beiträge des Liedermachers Hubert Treml.

Das Ganze fand an einem seriösem Ort, dem Windischeschenbacher Pfarrheim statt, und Stadtpfarrer Hubert Bartel und seine evangelische Kollegin, Pfarrerin Nadine Schneider probierten sich zwar durchs Prosecco-Angebot des Eine-Welt-Ladens, waren aber ebenso aufmerksam beim Programm wie die übrigen Gäste. Der Sänger und Entertainer Hubert Treml kündigte die „Weltpremiere“ von extra für diesen Anlass Komponiertem und Getextetem an; zum Beispiel bei „Probier’s mal mit Gerechtitgkeit“ und dem Fazit „Fair Gehandeltes schmeckt doppelt goud“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAStadtpfarrer Hubert Bartel informierte über die Möglichkeit, im Eine-Welt-Regal im Pfarrhaus einzukaufen, wo das zuständige Team die Vorräte regelmäßig wieder auffüllt. Kostproben quer durchs reichhaltige Sortiment wurden den Besuchern des Nachmittags kostenlos angeboten. Häppchen mit verschiedenen Brotaufstrichen, gerührt aus Chutneys und Frischkäse, Gummibärln, Schokolade, Kekse, Kaffe, verschiedene Teesorten oder auch besagter fair gehandelter Prosecco.

Hubert Treml unterhielt kurzweilig und humorvoll trotz der ernst zu nehmenden Botschaft hinter seinen Texte. Ein Loblied galt dem Schokoladen-Vorrat an jeder erdenklichen Stelle, den Rosinen im morgendlichen Habermus und dem „Kirwakouchn“. Extrem gefordert waren die Gäste bei der Aufgabe, den umfangreichen Refrain dazu mitzusingen. „Gäih, lou ma doch dein’ Kirwakouch’n, heit auf d’Nacht bei dir versouchn ….“, wobei beim Schlusssatz „.. und a Busserl hinterm Türl“ vorherige Textunsicherheiten wieder vergessen waren.

Treml besang den Tante Emma-Laden seiner Kindheit samt Besitzerin und gab beim „Zoigl-Moidl“ eine eher wehmütige Hommage an das Kultgetränk. Immer wieder wurde das Publikum mit einbezogen, musste bei Berufsangaben das dazugehörige Handwerkszeug reimen und lernte „Ich bin Lehrer – ich brauch’ an Kaffee“. Neben den witzigen Liedern, bei denen die Anwesenden sich kräftig beim Kehrvers beteiligten, wie bei der „selberg’machten Erdbeermarmelad’“ gab es auch nachdenkliche Stücke wie über die beste Medizin: „dass ich wem wichtig bin“.

dscn9664Zur Erheiterung trugen auch die Gedanken zum „Tausch-Fensterbrett’l“ im Mehrfamilienhaus bei. Jeder deponiert, was er nicht mehr braucht und nimmt mit, was ein Anderer zur Verfügung gestellt hat. Da kann es dem Ehemann, der seiner Frau den Shopping-Guide verweigert, schnell passieren, dass er selber auf besagtem Fensterbrett hockt.

Pfarrer Hubert Bartel informierte über das Anliegen, faire Bedingungen zu schaffen. Auch vor Ort könne man den Gedanken des fairen Handels praktizieren, indem man regional und saisonal einkaufe. „Es muss nicht immer und ständig alles verfügbar sein“, man nehme sich damit selber Vorfreude und Lebensqualität. Der Weltladen im Pfarrhaus sei eine der Möglichkeiten, Zeichen zu setzen und Bewusstseinsbildung zu betreiben.

Anhaltender Applaus dankte dem Liedermacher für einen unterhaltsamen Nachmittag und den Organisatoren für das leckere kulinarische Angebot.