Jakob Eder feiert Geburtstag
Pfarrer im Ruhestand wird 75 Jahre alt
17.03.2017
Selbst ist er ja eher der stille, bescheidene, zurückhaltende Mensch, der wenig Aufhebens um sich selber macht – Pfarrer im Ruhestand Jakob Eder. Aber der 75. Geburtstag war für viele Menschen aus seinem Umfeld ein Anlass, in großem Aufgebot und mit Pauken und Trompeten in der Bergstraße anzurücken und zu gratulieren, so dass schmissige Töne weithin zu hören waren.
Die Jugendblaskapelle Parkstein unter der Leitung von Alfons Steiner mit über 20 Musikern und Musikerinnen hatte sich zum Ständchen für ihren ehemaligen Pfarrer eingefunden. Ebenfalls aus Parkstein waren Abordnungen von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Männerverein und Feuerwehr gekommen; Erste Bürgermeisterin Tanja Schiffmann und ihre Stellvertreterin Lydia Ebneth vervollständigten den Gratulationsreigen. Der Parksteiner Pfarrer Pennoraj Tharmakkan und Altbürgermeister Hans Schäfer wünschten telefonisch alles Gute.
Auch KAB, Seniorenrunde, Bibelkreis, Frauenbund, viele Pfarreimitglieder aus Parkstein, der Kirchendemenreuther Bürgermeister Gerhard Kellner und Pfarrangehörige aus Kirchendemenreuth überbrachten persönlich oder schriftlich ihre Glückwünsche.
Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Karlheinz Budnik und Stadtpfarrer Hubert Bartel gratulierten ebenso wie die Frauen vom Bibelkreis, Nachbarn und Freunde.
In der Vorabendmesse in Johannisthal wünschte Hausherr und Regionaldekan Direktor Manfred Strigl dem Jubilar unter dem Applaus aller Gottesdienstbesucher Gottes Segen zum 75. Geburtstag.
Pfarrer Jakob Eder freute sich, dass Kardinal Reinhard Marx und Bischof Rudolf Voderholzer persönlich geschriebene Glückwünsche übermittelten; ebenso Generalvikar Peter Beer vom Erzbistum München und Freising.
Pfarrer Eders Bruder Fritz, der mit Frau Anni, Schwester Brigitte und Schwager Simon aus dem Heimatort Kirchdorf (bei Haag in Oberbayern) angereist war, feierte am gleichen Tag seinen 69. Geburtstag, als drittes Geburtstagskind im Bunde wurde Robert Nickl, dessen Betreuer Pfarrer Jakob Eder seit vielen Jahren ist, 37 Jahre alt.

Neben den offiziellen Ministranten gibt es in der Pfarrei St. Emmeram die sogenannten „Mini-Minis“, quasi den „künftigen Nachwuchs“. Einmal pro Woche, donnerstags zwischen 16 und 17 Uhr, treffen sich die interessierten Mädchen und Jungen aus der Pfarreiengemeinschaft zur Gruppenstunde im Windischeschenbacher Pfarrheim.
Seit 1. März hat die Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Hl. Geist Neuhaus wieder Verstärkung für das Seelsorgeteam erhalten. Übergangsweise half Gemeindereferentin Franziska Hausner nach dem plötzlichen Tod des Gemeindereferenten Helmut Nürnberger für vier Stunden pro Woche aus, jetzt ist mit Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm die Stelle wieder zu 75% besetzt.
Am Ende der Messfeier überreichte Pfarrgemeinderatssprecher Simon Mauerer einen Blumenstrauß im Namen der Pfarreiengemeinschaft mit dem Wunsch auf gute Zusammenarbeit.
Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Menschen weltweit den Weltgebetstag. Schwerpunkt-Land waren in diesem Jahr die Philippinen.
Im Anschluss daran konnten im Pfarrheim verschiedene Gerichte probiert werden. Der Erlös aus der Kollekte kommt den philippinischen Frauen zugute.
Bestimmt an „normalen Sonntagen“ im Altarraum eine eher einheitliche liturgische Farbe das Bild, so ging’s am Faschingssonntag dort eher kunterbunt zu. Wie schon seit einigen Jahren Tradition, war die Narrhalla mit einem Großaufgebot aufmarschiert, um den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram mitzufeiern.
Das Evangelium (Mt. 6,24-34) forderte auf „Macht euch keine Sorgen“. In seiner Predigt ging der Pfarrer darauf ein, dass man seine Aufgaben zwar einerseits ernst nehmen solle – auch die Garden hätten lange und ausdauernd für ihr Programm üben müssen – andererseits aber auch den Spaß und die Freude nicht vergessen solle. Jesus fordere auf, nicht Materielles in den Vordergrund zu stellen. Man solle im Leben Gott nicht vergessen und Vertrauen zu ihm haben.
Die Gottesdienstbesucher in Johannisthal, Neuhaus und Windischeschenbach konnten am Faschingswochenende nicht nur die Segnungen der Sonntagsmesse oder Gedanken der Predigt mit nach Hause nehmen, sondern auch frisch gebackene Köstlichkeiten fürs Dessert oder den Kaffeetisch am Nachmittag.
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“
Momentan sind Damen aus dem Team dabei, den Wänden einen frischen Anstrich zu verpassen. Karin Heining-Weidner, Susanne und Monika Hartmann schwingen derzeit fleißig den Malerpinsel. Künftig wird neben zwei großen Räumen mit dem rechhaltigen Sortiment auch die Möglichkeit bestehen, in einer großzügig bemessenen bequemen „Anprobe-Kammer“ die Passform der ausgesuchten Kleidungsstücke zu überprüfen.
Stressfreie kurze Anfahrt, ein bekanntes Haus, aber trotzdem das Gefühl, weg vom Alltag zu sein; Bedingung für die Teilnehmer ist nämlich: Keiner fährt zum Schlafen nach Hause, alle bleiben vor Ort. So ist auch gewährleistet, dass am Abend im gemütlichen „Stüberl“ guten Gewissens eine Flasche Wein oder das eine oder andere Bierchen genossen werden kann. Neben dem Arbeitsprogramm zum Thema des Einkehrtages ist da auch immer Gelegenheit, die Menschen näher kennen zu lernen, mit denen man im Pfarrgemeinderat und den Kirchenverwaltungen Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein arbeitsmäßig zu tun hat.
„Wie geht es mir mit meinem Gott?“ war das Thema in diesem Jahr; als Referentin hatte man Beate Ott eingeladen. Um Gottesbilder ging es dann im Laufe des Samstags. Anhand der Geschichte eines Königs wurde klar, dass Gott zu sehen für den Menschen nicht möglich ist. Die Referentin gab den Teilnehmern auch Gelegenheit, in Ruhe für sich selber zu überlegen und aufzuschreiben, wo persönlich man Raum und Zeit im Alltag für Gott lasse, oder auch was der Einzelne sich von Gott wünsche.
Höhepunkte waren die gemeinsamen Gottesdienste: das Abendlob am Samstag und die Heilige Messe am Sonntag mit Stadtpfarrer Hubert Bartel. Das gesellige Beisammensein am Abend fand wieder einmal einen seiner Höhepunkte im Mitternachts-Snack, spendiert von Winfried Hecht.

Ärztliches Personal war Gottseidank nur in der Bar zahlreich im Einsatz. Und zudem drängelten sich die Besucher nicht zwangsweise, sondern gerne und freiwillig in Scharen in die „Notaufnahme“, denn Durst ist natürlich auch eine Situation, die dringend und professionell behandelt werden muss.










