Ende einer Ära
Abschied von den Deutschordensschwestern
21.07.2019
Abschied nehmen heißt es in den Sommerferien – die Deutschordensschwestern verlassen Windischeschenbach. Die Schwestern Ruperta, Rosalinda und Maria Anna verlassen das Haus auf dem Gelände von St. Elisabeth und kehren Ende August teils ins Mutterhaus zurück, teils finden sie an anderen Filialen eine neue Heimat.
Sr. Judith wird noch so lange in der Schillerstraße bleiben, bis ihre Zöglinge gut untergebracht sind. Das Pfarrfest von St. Emmeram war der richtige Rahmen, um die Ordensfrauen im Kreis der Pfarrei zu verabschieden und ihnen für ihr Wirken zu danken.
„Eine Ära geht zu Ende“ – drückte Stadtpfarrer Hubert Bartel es aus, und viele der Anwesenden teilten dieses Gefühl. Vor 42 Jahren waren die Schwestern Ruperta und Rosalinda nach St. Elisabeth gekommen. Sr. Ruperta um künftig auf Dauer hier zu arbeiten; Sr. Rosalinda, wie sie sich erinnert, eigentlich nur „für 1 Jahr“, das jetzt aber über vier Jahrzehnte gedauert hat.
Als ehemalige Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth habe sie praktisch die Generationenfolge erlebt und „die Kinder ihrer Kinder“ betreut. Pfarrer Bartel würdigte die Verdienste der Schwestern; Sr. Ruperta habe viele Jahre in der Küche des Hauses gearbeitet;
Sr. Rosalinda war nach der Zeit im Kindergarten stets mit der Gitarre präsent und brachte sich in vielen Diensten in der Pfarrei ein; Sr. Maria Anna schließlich war vor rund einem Jahr ursprünglich auf Urlaub nach Windischeschenbach gekommen, blieb aber dann, um die Schwestern vor Ort zu unterstützen.
Als äußeres Zeichen des Dankes erhielten die Ordensfrauen zur Erinnerung Geschenke; auch Brigitte Kreinhöfner verabschiedete sich im Namen der Pfarrei Heilig Geist Neuhaus.




„Gottes Schöpfung als Geschenk und Auftrag“ ist das Jahresmotto in der Pfarreiengemeinschaft und wurde deshalb auch im Rahmenprogramm des Pfarrfestes St. Emmeram thematisiert. Das Kleiderstüberl des Katholischen Frauenbundes leistet hier schon viele Jahre einen wertvollen Beitrag.
Vier weibliche und fünf männliche Bewerber stellten sich der Herausforderung, sich innerhalb einer bestimmten Zeit dort einzukleiden, nach dem Motto:
Christina und Maria, Theresa und Lisa, Simon und Winni, Joe, Tom und Andi machten sich dann – mit mehr oder weniger hilfreicher Unterstützung durch Kumpels und Shoppingbegleiter – auf die Suche nach dem passenden Style.
Simon hob sich im seriösen Business-Look von seinen Mitbewerbern ab; zu Anzug und Krawatte trug er – ganz zukunftsorientierter Manager – die Kindertrage mit Baby(puppe) vor der Brust, was ihm die Sympathien sämtlicher weiblichen Zuschauer einbrachte. Lisa kam im kleidsamen Jeansmantel, Theresa und Maria im schicken Kleid. Christina hatte sich entschlossen, als „Lady in red“ zu erscheinen.
Nachdem zuerst eine Jury die Punkte abgegeben hatte, brachte Star-Juror Pfarrer Hubert Bartel nochmals Umschwung in die Wertung. Ob die teils einfallsreichen Präsentationen sein Urteil beeinflusste, konnte nicht definitiv geklärt werden. Maria hatte ihren Auftritt mit einem spektakulären Spagat beendet, Christina setzte als Charm-Offensive ihr knallrotes Herz-Täschchen ein.
Als Siegerin und „Stüberl-Queen“stand schließlich Christina in rotem Kleid, rotem Wettermantel und knallroten Accessoires fest, zweite wurde Maria, dritter Sieger Business-Simon mit Zukunftsblick. Spaß hatten alle – Models und Publikum. Und vielleicht stattet der eine oder andere dem Kleiderstüberl mal einen Besuch ab; dass „second hand“ eine tolle Sache ist, hat die Aktion bewiesen.




Der Kirchenchor unter Leitung von
oder am Spieleprogramm in der Pfarrbücherei teilnehmen. Roswitha Schieder knotete für die Kinder allerlei Gebilde aus Luftballons und bei Clemens Schönberger konnte man riesige Seifenblase zaubern.
Zum Abendessen waren Pizzen aus dem Holzbackofen der Renner und Gitte Kreinhöfner hatte mit ihrem Team alle Hände voll zu tun um die lange, hungrige Menschenschlange vor ihrem Stand zu versorgen.




















