Die Kapelle an der Oberbaumühle
Gewidmet Maria und den vierzehn Nothelfern
Anfang des 20. Jahrhunderts betrieben Johann Rupprecht und seine Frau Viktoria ihre Mühle und ihr Sägewerk. Nachdem das Wasserrecht an der Fichtelnaab an die Pappenfabrik Beger verkauft wurde, hatte der Oberbaumühler große Schwierigkeiten, wenn der Fluss wenig Wasser führte. Er ging vor Gericht und versprach, eine Kapelle zu errichten, falls er den Prozess gewinnen möge. Es kam zu einem Vergleich und er bekam das Recht, dass immer eine bestimmte Menge Wasser für seine Mühle und für sein Sägewerk durchfließen musste. Nach diesem erfolgreichen Ausgang setzte Rupprecht 1927-1928 sein Versprechen in die Tat um.
Man findet die Kapelle, wenn man in Richtung Bernstein nach der Brücke über die Fichtelnaab in den zweiten Weg nach links einbiegt.
Eingerahmt ist die Oberbaumühl-Kapelle von zwei großen Eichen, deren Wipfel im Jahr 2007 dem Sturm „Kyrill“ zum Opfer fielen. Die Kapelle ist aus Granitsteinen gemauert und trägt auf dem First ein Doppelbalkenkreuz. Zwei Stufen führen hinauf zu einem kleinen Vorraum, von dem aus man aus durch ein geschmiedetes Eisengitter den Innenraum einsehen kann. Im Inneren befinden sich rechts und links jeweils zwei Holzbänke. Durch zwei runde Fenster fällt das Licht in den Raum.
In der Apsis fällt sofort der dreiteilige Flügelaltar auf. Auf einem Ölbild ist Maria mit dem Jesuskind abgebildet. In den oberen Ecken sind außerdem zwei von den vierzehn Nothelfern zu erkennen. Auf den Seitenflügeln rechts und links sind die weiteren zwölf Nothelfer dargestellt. Auf der Altardecke ist der Satz „Heiland, wir sind dein!“ zu lesen.
Am Giebel ist in einer Nische ein Schild angebracht, das die Erbauer der Kapelle nennt: „Erbaut v. J. V. Rupprecht Oberbaumühle i. J. 1928. Außerdem befinden sich am Fuß der linken Eiche zwei Gedenk-Totenbretter für Johann Rupprecht, gestorben 1953 und seine Ehefrau Viktoria, gestorben 1958.
Quellen: Bernhard Riebl: Auch wir gehören zur Heimat, Karl und Rosa Prell: Schätze der Volksfrömmigkeit, Fotos: Anita Weiß-Müller

Ein voller Erfolg war der Vortrag von Dr. Stephanie Kuchlbauer, Chefärztin der Klinik für Palliativmedizin und Vorsitzende des Ethikkomitees am Klinikum Weiden, zu dem der Frauenbund Neuhaus geladen hatte. 72 Frauen und Männer im Alter zwischen 21 und 75 Jahren hörten sich die Ausführungen im Pfarrheim Heilig Geist an.
Gleich zu Beginn, als die Gemeinde in die Kirche zur Krippenfeier kam, bemerkten sie die Leinwand vor dem Altar. Pfarrer Hubert Bartel erklärte in seinen einführenden Worten, dass es in diesem Jahr „etwas anders ist“. Eigentlich wäre ein Krippenspiel geplant, welches jedoch aufgrund von Krankheit nicht zustande kam.
Ganz ohne Kinder ging es aber auch nicht: Zwei Kinder lasen das Weihnachtsevangelium vom Ambo aus vor. Außerdem brachten Kinder ausgewählte Gegenstände zum Altar im Rahmen der Fürbitten. Beispielsweise brachte ein Mädchen das Jesus-Kind zur Krippe: Sie bat für alle Kinder auf der Welt, dass Gott sie beschütze.





















Alt und Jung trafen sich in der Tagespflegeeinrichtung Waldnaabtal des ARV in Windischeschenbach. Die Kinder der Kinderoase St. Emmeram in Windischeschenbach besuchten die Bewohner in der Tagespflegeeinrichtung.
Drei Bücher stellte die Förderlehrkraft Doris Enzmann beim Vorlesetag im Kindergarten den drei Kindergartengruppen vor. Im Buch „Es klopf bei Wanja in der Nacht“ von Tilde Michels und Reinhard Michl klopfen Bär, Fuchs und Hase in einer Winternacht an die Tür des Jägers. Ob das gut geht? Oder war alles nur ein Traum für den Jäger Wanja?
Ein weiteres Buch „Wo ist meine Mamai?“ wurde ebenfalls für die Kinder vorgelesen. Die Vorleseeinheiten waren gestaltet interaktiv, da die Kinder mit eingebunden wurden.