Neuhauser feiern Kirchweih
Feierlicher Gottesdienst und weltliche Feier in und um die Hl. Geist-Kirche ziehen zahlreiche Besucher an
02.07.2017
Jeden ersten Sonntag im Juli feiern die Neuhauser Pfarrangehörigen ein Fest zur Erinnerung
an die Einweihung der Hl. Geist-Kirche im Jahr 1971. Und so versammelten sich auch heuer wieder
viele Gläubige aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft zum Festgottesdienst.
Pfarrer Hubert Bartel erinnerte in seiner Festpredigt an die Einweihung der Kirche unter dem Patrozinium
– der Schutzherrschaft – des Hl. Geistes. „Gott ist in diesem Haus allgegenwärtig, er ist immer unter uns“
so Bartel. Der Kirchenchor unter Leitung von Siegfried Wilhelm und Orgelbegleitung von Adolf Giehl sang die Missa Serena von Hermann-Josef Rübben mit viel Ausdruck und Tiefe, besonders beim jubelnden Gloria und dem andächtigen Agnus dei.

Auf dem Kirchplatz hatten während des Gottesdienstes fleißige Helfer alles fürs Mittagessen vorbereitet.
Schwerstarbeit leisteten die Frauen in der Küche, um die vielen wartenden Gäste mit Schnitzel oder Rouladen schnellstens zu versorgen. Nachmittags war das Kuchenbüfett des Frauenbundes sehr begehrt.
Von den vielen selbstgebackenen Torten, Obstkuche und Kücheln blieben nur kleine Reste über.
Zahlreiche Kinder konnten sich zudem einen Traum erfüllen und einmal mit dem Feuerwehrauto „Einsatz“ fahren oder sich beim Schminkstand des Kinderhaus-Teams phantasievolle Gemälde auf Gesicht und Arme zaubern lassen.
Die Burgsteigmusikanten unter Leitung von Robert Schricker
unterhielten die Gäste in bekannt froher Weise.
(Text:R. Sertl)




























Vorbereitet haben sie sich schon geraume Zeit – die fünf Ministranten-Anwärter; sei es bei den Mini-Minis, die sich zu Gruppenstunden treffen und langsam an die späteren Aufgaben herangeführt werden, sei es beim konkreten und intensiven Lernen von Theorie und Praxis. Schließlich und endlich braucht ein Ministrant gewisses liturgisches Hintergrundwissen und Sicherheit beim Ablauf des Altardienstes.
In Anlehnung an verschiedene Schriftstellen, in denen es heißt „Fürchtet euch nicht“, stellte Bartel den Bezug zur Aufgabe der Ministranten her. Auch sie sollten sich nicht vor dummem Gerede fürchten sondern dazu stehen, diese Dienste zu verrichten.



Angeführt vom Kreuz und den Neuhauser Boum machten sie sich nach dem Gottesdienst, der vom Kirchenchor musikalisch umrahmt wurde, auf den Weg.
Die Altäre bei den Familien Sperber, Kreinhöfner und Egeter sowie an der St. Agatha-Kirche waren dank der vielen fleißigen Helfer wunderbar geschmückt. Auch bei den Blumenteppichen wurde keine Mühe und kein Aufwand gescheut, so dass sie in den schönsten Farben leuchteten.
Zum Abschluss der Fronleichnamsfeier gab es im Pfarrheim ein Weißwurst-Frühschoppen für alle, die sich helfend eingebracht hatten.











































Der Tag der Erstkommunion war für 33 Kinder der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus ein großes Ereignis. Zusammen mit Stadtpfarrer Hubert Bartel, Pfarrvikar Edwin Ozioko, Pastoralassistentin Elisabeth Hammer-Butzkamm, dem Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Franz Reich und den Klassenlehrern Thomas Plank und Kathrin Zölch zogen die Kinder vom Pfarrheim zur Pfarrkirche St. Emmeram.
Die Jünger waren traurig und ohne Hoffnung, als Jesus ihnen begegnete, und sie erkannten ihn nicht. Erst beim Brechen des Brotes wurde ihnen bewusst, wer mit ihnen gegangen und zugegen war.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahm der Chor „Bella Voce“ unter der Leitung von Helmut Wolf.
Osternachtsfeier in der



Zusammen mit Stadtpfarrer Hubert Bartel und Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm machte sich die Gruppe auf den Weg zu markanten Stellen rund um die Pfarrkirche. Elisabeth Hammer-Butzkamm berichtete, dass die Tradition des Kreuzwegs aus Jerusalem stammt und direkt aus dem Volk entstanden sei.
„Regiert Geld die Welt?“ Darüber machten sich die Teilnehmer bei der ersten Station „Jesus wird verraten“ Gedanken. „Schuld oder Unschuld?“ – mit dieser Frage wurde die zweite Station „Jesus wird zum Tode verurteilt“ eingeleitet. Mitgeführte Symbole wie ein Sack mit 30 Geldstücken oder Dornenkrone und Purpurdecke veranschaulichten dabei die Bedeutung der Texte.
Für die nächste Station „Jesus wird ans Kreuz geschlagen und stirbt“ hatte die Pastoralreferentin Nägel mitgebracht, die an die Anwesenden ausgeteilt wurden. Sie forderte die Gläubigen auf, darüber nachzudenken, dass es Menschen gibt, die festnageln und solche, die festgenagelt werden. „Auf welcher Seite stehe ich? Wo habe ich schon einmal einen anderen Menschen festgenagelt? Wo bin ich schon einmal festgenagelt worden? Wo sind mir die Hände gebunden?“
An der Kriegerkapelle traf man sich zur letzten Station „Jesus besiegt den Tod“. „Oft ist uns das Leiden Christi und unser eigenes Leiden – das Kreuz – ein Rätsel. Aber nur das Kreuz ist die Lösung – das Kreuz ist der Schlüssel zum Heil.“ Mit dieser Erkenntnis endete der diesjährige Familienkreuzweg.