Firmbewerber stellen sich vor
Vorstellungsgottesdienst in St. Emmeram
28.05.2017
Beim Vorstellungsgottesdienst der Firmbewerber unserer Pfarreiengemeinschaft staunten die Kirchenbesucher nicht schlecht über einen ungewohnten Anblick in dem sonst so ordentlichen Gotteshaus – lag doch vor den Stufen zum Altarraum eine große Menge riesiger Bausteine, in bunten Farben und wild durcheinandergeworfen.
Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm wandte sich deshalb auch sofort an die Firmlinge mit der Frage: „Wie sieht es denn hier aus? Seid Ihr für die Schlamperei hier verantwortlich?“
Schnell wurde sie jedoch von den Jugendlichen darüber aufgeklärt, dass es sich um wichtige Bauelemente handele. Zum Beweis dafür bauten alle aus den Steinen gemeinsam eine Kirche und machten deutlich, dass jeder einzelne Baustein wichtig und sinnvoll ist.
Genauso wichtig sei jeder der Firmbewerber als Mitglied für unsere Kirche, weil jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten die Gemeinschaft der Gläubigen bereichern kann.
So brachten sich die Firmbewerber auch gleich bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit ein: sie trugen Kyrierufe und Fürbitten vor, die sie beim gemeinsamen Firmnachmittag erarbeitet hatten und brachten in einer beeindruckenden Gabenprozession Gegenstände zum Altar: ein Herz als Symbol für die Liebe zu Jesus und Brot und Wein als die Gaben, die sich in Leib und Blut Christi verwandeln.
Außerdem brachten sie einen Erste-Hilfe-Pack als Symbol für ihr soziales Engagement im Firmpraktikum und einen Obstkorb, der für ihren Einsatz beim Aktionstag für die Weidener Tafel stehen soll.
Weitere Symbole waren eine Blume für die Vorfreude auf die Firmung, eine Uhr für die Zeit, die die Firmlinge Gott schenken möchten und eine Kerze als Zeichen für das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat und das an die eigene Taufe erinnern kann.

Am Ende des Gottesdienstes verteilten die Jugendlichen Tauben mit den Namen aller Firmlinge als Gebetspatenschaften an die Kirchenbesucher. Sie sind eingeladen, in den nächsten Wochen besonders für einen der Firmbewerber zu beten.

Pfarrer Hubert Bartel und Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm boten den Firmbewerbern mit Unterstützung durch die Helferinnen Frau Denz, Frau Dobner, Frau Forster-Würth, Frau Kraus und Frau Zölch ein umfangreiches Programm.
Ein weiteres Thema befasste sich mit den verschiedenen Projekten, die den Firmbewerber für das soziale Praktikum zur Auswahl angeboten werden. Sie können aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen, sei es nun die Mitarbeit im Altenheim oder in den Kindergärten, beim Aktionstag des Pfarrgemeinderats für die Weidener Tafel und vieles mehr. Jeder konnte sich auf den Listen zu seinem Wunschtermin und Wunschprojekt eintragen.
Neben der Arbeit bei den sozialen Projekten werden sich die Jugendlichen in zwei weiteren Weggottesdiensten im Juli und im September auf die Firmung vorbereiten. Am 2. Weggottesdienst am Freitag, den 29. September 2017 nimmt evtl. auch der Firmspender, Weihbischof Reinhard Papenberger teil.
Am 2. Juli wird in der Katholischen Kirche mit dem Fest Mariä Heimsuchung der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth gedacht. Jeden ersten Sonntag im Juli feiert Gleißenthal das Patrozinium seiner Dorfkirche; diesmal genau am Datum des Marienfestes.
Am Dorfplatz vor der Kirche hatten sich die Gläubigen unter freiem Himmel versammelt um miteinander Gottesdienst zu feiern. Viele Besucher waren mit dem Auto angefahren, ein Pilgerzug mit etlichen Betern, die noch fit und gut zu Fuß sind, waren – angeführt vom Kreuz und zahlreichen Ministranten – singend und betend die Straße hoch nach Gleißenthal gezogen.
Stadtpfarrer Hubert Bartel und Ruhestandsgeistlicher Franz Reich zelebrierten den Gottesdienst. In seiner Predigt führte Bartel aus, dass der Geist Gottes den Menschen führen soll: „Auch Maria wurde vom Heiligen Geist geleitet“. Er meinte aber auch „es ist nicht immer leicht, herauszufinden und zu tun, was gut ist“.
Pfarrer Hubert Bartel erinnerte in seiner Festpredigt an die Einweihung der Kirche unter dem Patrozinium
Von den vielen selbstgebackenen Torten, Obstkuche und Kücheln blieben nur kleine Reste über.
Zahlreiche Kinder konnten sich zudem einen Traum erfüllen und einmal mit dem Feuerwehrauto „Einsatz“ fahren oder sich beim Schminkstand des Kinderhaus-Teams phantasievolle Gemälde auf Gesicht und Arme zaubern lassen.
unterhielten die Gäste in bekannt froher Weise.


























Vorbereitet haben sie sich schon geraume Zeit – die fünf Ministranten-Anwärter; sei es bei den Mini-Minis, die sich zu Gruppenstunden treffen und langsam an die späteren Aufgaben herangeführt werden, sei es beim konkreten und intensiven Lernen von Theorie und Praxis. Schließlich und endlich braucht ein Ministrant gewisses liturgisches Hintergrundwissen und Sicherheit beim Ablauf des Altardienstes.
In Anlehnung an verschiedene Schriftstellen, in denen es heißt „Fürchtet euch nicht“, stellte Bartel den Bezug zur Aufgabe der Ministranten her. Auch sie sollten sich nicht vor dummem Gerede fürchten sondern dazu stehen, diese Dienste zu verrichten.



Angeführt vom Kreuz und den Neuhauser Boum machten sie sich nach dem Gottesdienst, der vom Kirchenchor musikalisch umrahmt wurde, auf den Weg.
Die Altäre bei den Familien Sperber, Kreinhöfner und Egeter sowie an der St. Agatha-Kirche waren dank der vielen fleißigen Helfer wunderbar geschmückt. Auch bei den Blumenteppichen wurde keine Mühe und kein Aufwand gescheut, so dass sie in den schönsten Farben leuchteten.
Zum Abschluss der Fronleichnamsfeier gab es im Pfarrheim ein Weißwurst-Frühschoppen für alle, die sich helfend eingebracht hatten.











































Der Tag der Erstkommunion war für 33 Kinder der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus ein großes Ereignis. Zusammen mit Stadtpfarrer Hubert Bartel, Pfarrvikar Edwin Ozioko, Pastoralassistentin Elisabeth Hammer-Butzkamm, dem Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Franz Reich und den Klassenlehrern Thomas Plank und Kathrin Zölch zogen die Kinder vom Pfarrheim zur Pfarrkirche St. Emmeram.
Die Jünger waren traurig und ohne Hoffnung, als Jesus ihnen begegnete, und sie erkannten ihn nicht. Erst beim Brechen des Brotes wurde ihnen bewusst, wer mit ihnen gegangen und zugegen war.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahm der Chor „Bella Voce“ unter der Leitung von Helmut Wolf.
Osternachtsfeier in der