Kategorie: Allgemein

Pfarrgemeinderatswahlen am 25.02.2018 – so können Sie wählen

Pfarrgemeinderatswahlen am 25.02.2018  – so können Sie wählen

Am 25.02.2018 findet die Pfarrgemeinderatswahl für die Wahlperiode 2018 bis 2022 statt.

In der Pfarrei Neuhaus wird die Wahl als allgemeine Briefwahl abgehalten. Die Unterlagen dazu wurden zugestellt. Die Wahlbriefe müssen bis zum 25.02.2018 um 12.00 Uhr in Neuhaus in die Wahlurne, die zu den Sonntagsgottesdiensten im Kirchenvorraum steht, eingeworfen werden. Außerdem können sie im Pfarrhof in den Briefkasten geworfen werden.

In Windischeschenbach und Bernstein besteht ebenfalls die Möglichkeit der Briefwahl. Die Unterlagen dazu können nach den Gottesdiensten in St. Emmeram am Sonntag, den 11.02.2018, um 10.30 Uhr und am Samstag, den 17.02.2018, um 18.30 Uhr abgeholt werden. Außerdem werden die Unterlagen zu den Bürozeiten vom 13. bis 21. Februar ausgegeben.

Die Wahlbriefe können zu den Bürozeiten zurückgegeben werden, in den Briefkasten des Pfarrbüros bis 25.02.2018 um 12.00 Uhr oder zu den Wahlzeiten in die Wahlurne eingeworfen werden. Wahlbriefe, die später eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Natürlich können Sie aber auch einfach direkt zur Wahl gehen. Die Wahllokale sind am Sonntag, den 25.02.2018, geöffnet:

Windischeschenbach in der Pfarrkirche 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Bernstein im alten Schulhaus 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Wahlberechtigt sind alle Katholiken der Pfarrei, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet und ihren ersten Wohnsitz in der Pfarrei haben sowie sich nicht durch formalen Akt von der katholischen Kirche getrennt haben.

Die Pfarrgemeinderatswahl ist eine gute Gelegenheit, das Leben in der Pfarreiengemeinschaft mitzugestalten. Alle sind herzlich eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen.

Zeigen auch Sie durch Ihre Wahlbeteiligung am 25. Februar, dass Sie dem neuen Pfarrgemeinderat den Rücken stärken und honorieren Sie den ehrenamtlichen Einsatz der Kandidatinnen und Kandidaten.

Agathafest

Gebet, Gesang und Gardetanz zu Ehren der Hl. Agatha

Pfarrfamilienabend anlässlich des Patroziniums

05.02.2018

Traditionell feiert die Pfarrei Neuhaus immer am 5. Februar das Patrozinium der Heiligen Agatha,
der Schutzpatronin der alten kleinen Kirche am Marktplatz. Im ganzen Ort wird dieser Tag wie ein Festtag mit Gottesdienst, Anbetung und einem Lieder- und Familienabend gefeiert.

Gremien der Pfarrei nehmen sich Auszeit in Johannisthal

Gremien der Pfarrei nehmen sich Auszeit

Besinnungswochenende im Johannisthal

04.02.2018

„Besinnungswochenende“ steht in jedem Jahr auf dem Terminplan von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltungen. Besinnung, Bibelarbeit, Abschalten, Zielfestsetzungen oder auch Lachen, Spaß und Gemeinsamkeit sind die Komponenten dieser beiden Tage.

Da die Pfarrgemeinderatswahlen anstehen, war es für etliche Mitglieder gewissermaßen ein Abschluss ihrer Amtszeit und thematisch ging es eher nicht in weite Ferne, sondern mit Referentin Maria Rehaber-Graf um „Da bin i dahoam!

Die Seelsorger, der Kirchenmusiker, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram und Heilig Geist, sowie Teilnehmer der Kirchenverwaltungen Windischeschenbach und Bernstein zeigten sich – zur Freude der Referentin, die auf der Gitarre begleitete, als begeisterte Sänger, die sich auch qualitativ hören lassen konnten.

Mit verschiedenen Methoden leitete Rehaber-Graf die Runde an, sich jeweils gestellten Themen und Fragen zu nähern. Dabei trugen humorvolle Elemente immer wieder zur Auflockerung bei, beispielsweise wenn jeder sich mit einer Geste vorstellte, und diese von allen imitiert wurde.

Gespräche im großen Kreis, kleine Arbeitsgruppen, 2er-Dialoge oder das intensive Hineindenken in eine Bibelstellt mithilfe eines Bibliologs – kurzweilig und erkenntnisreich, empfanden die Anwesenden.

Und dass es letztendlich dann auch für meditative Tänze keine große Überredungskunst brauchte, um die jeweiligen überzeugten Nicht-Tänzer zum Mitmachen zu animieren, war ein weiterer Beweis, dass alle sich in der Gemeinschaft wohl fühlten.

Zum Wohlbefinden trugen auch die Mahlzeiten bei. Die Speisekarte der Johannisthaler Küche ließ mit Käseknödelsuppe, Hähnchenbrust mit Currysauce, Nudeln, mediterranem Gemüse und Salat sowie Apfelreis-Dessert keine Wünsche offen.

Der Abend wird alljährlich im Stüberl im Untergeschoß verbracht, wo die Weizenbier- und Weinvorräte des Hauses reduziert wurden und Pfarrgemeinderatssprecher Simon Maurer den traditionellen Mitternachts-Imbiss servierte.

Höhepunkte des Aufenthaltes waren die sehr persönlich gestalteten Gottesdienste in der Kapelle. Am Samstag traf man sich dort zu einem Abendlob mit Blasius-Segen, am Sonntag feierte man mit Stadtpfarrer Hubert Bartel eine beeindruckende Heilige Messe mit besonderen Elementen.

Spende für Pfarrer Edwins Hilfsprojekt

Spende für Pfarrer Edwin

Ökumenisches Chorkonzert unterstützt Projekt

01.01.2018
Das ökumenische Chorkonzert im November zum Abschluss des Kirchenjahres und des Jahresthemas „Gemeinsamer Ursprung – Gemeinsames Ziel“ war nicht nur musikalisch ein viel beachtetes und beeindruckendes Ereignis, auch das Spendenergebnis kann sich sehen lassen.

Bei freiem Eintritt war um einen freiwilligen Beitrag gebeten worden; ein Ansinnen, dem die Besucher gerne nachgekommen waren. Am Neujahrstag, an dem Pfarrvikar Edwin Ozioko in der Pfarrkirche St. Emmeram zusammen mit Ruhestandsgeistlichem Franz Reich die Heilige Messe zelebrierte, durfte der afrikanische Geistliche 600 Euro aus dem Erlös des Konzertes in Empfang nehmen.

Chordirektor Helmut Wolf, Gesamtleiter der Konzertveranstaltung, hatte zusammen mit seinem evangelischen Kollegen Armin Karwath, Leiter des mitwirkenden Chores „EinKlang“ beschlossen, diesen Betrag für das Projekt von Pfarrvikar Ozioko zur Verfügung zu stellen. Ozioko bedankte sich mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ und stellte kurz sein Projekt vor.

Es nennt sich „Waisenkinder-Ausbildungsprojekt in Ovoko, Nigeria“. In seinem Heimatland Nigeria soll damit Kindern, die verwaist sind oder solchen, deren Eltern mit ihrem geringen Einkommen gerade so für das tägliche Brot sorgen können und die auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind, eine Ausbildung ermöglicht werden. Es fehlen dort die Mittel, die Kinder in die Schule zu schicken und die Familien somit aus der Armut zu holen.

Derzeit sind 33 Kinder in das Programm aufgenommen – demnächst sollen noch weitere dazu kommen. Sie werden während der 6jährigen Gymnasialzeit unterstützt. Die jährliche Schulgebühr und die Kosten für Lehrbücher und Hefte belaufen sich auf ca. 120 Euro. Sollten die Spenden dies ermöglichen, plane man künftig auch, den Besten ein Universitäts-Studium zu ermöglichen, die anderen sollen eine berufliche Ausbildung bekommen.

Pfarrvikar Dr. Edwin Ikechukwu Ozioko sicherte zu, in regelmäßigen Abständen über dieses Projekt zu berichten. Er freut sich über jede Spende oder auch, wenn jemand beschließt, die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen.

Sternsinger ausgesandt

Sternsinger ausgesandt

Sammelaktion in diesem Jahr „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“

01.01.2018
Im Neujahrsgottesdienst in Heilig Geist Neuhaus wurden die Sternsinger, die in der Pfarreieingemeinschaft unterwegs sein werden, ausgesandt. Die Gruppen werden in Windischeschenbach und Neuhaus am Freitag, den 05. und Samstag, den 06. Januar die Menschen besuchen.

Unter dem Thema „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ ziehen die Könige und Sternträger von Haus zu Haus, singen und bitten um eine Gabe. Mit den Spenden, die die Sternsinger sammeln, werden Projekte unterstützt, bei denen es um faire Löhne, Schulprojekte, Selbsthilfegruppen und Mini-Kredite geht.

In Bernstein werden die Sternsinger am Freitag, den 5. Januar im Abendgottesdienst ausgesandt und sind am 06. Januar unterwegs

Ehrung für Schwester Rosalinda

Ehrung beim Jahresschluss-Gottesdienst

Sr. Rosalinda wird beschenkt

31.12.2017
In seiner Predigt beim Jahresschluss-Gottesdienst in St. Emmeram verglich Stadtpfarrer Hubert Bartel das abgelaufene Jahre mit einem Tagebuch. Es gebe Seiten, die eng beschrieben sind und Seiten, auf denen nicht viel eingetragen wurde.

Einen Abschnitt mit vielen gefüllten Blättern gebe es im Jahresbuch von Schwester Rosalinda Dürr, die der Pfarrer zu sich bat. Im August feierte sie im Mutterhaus der Deutschordens-Schwestern, dem Kloster St. Nikola in Passau, ihr 50jähriges Ordensjubiläum. „Wer sie kennt,“ so führte Bartel aus, „weiß, dass sie nicht so gerne im Mittelpunkt steht“.

So habe man sie gewissermaßen „häppchenweise“ geehrt. Etliche Gruppen innerhalb der Pfarreiengemeinschaft haben ihr bereits im Laufe der letzten Wochen gratuliert. Last but not least setzten nun die Glückwünsche am Silvestertag den Schlusspunkt unter das Jubiläumsjahr. Pfarrer Bartel überreichte im verschlossenen Umschlag einen Gutschein, der nicht wie üblich nur für etwas Bestimmtes verwendet werden kann, sondern bei dem die Schwester wählen dürfe – mehr wurde nicht verraten.

Bürgermeister Karlheinz Budnik überreichte Blumen und die Silbermedaille der Stadt, auf dem neben dem Wappen auch die Kirchen der Stadt dargestellt sind. „Diese Silbermünze wird bei besonderen Anlässen überreicht“, führte Budnik aus, „beispielsweise bei Ehejubiläen“. Und die Schwester habe sich vor 50 Jahren ja einen besonderen Bräutigam ausgesucht.

 

Pfarrer und Bürgermeister würdigten den Einsatz und das Engagement von Sr. Rosalinda, die u.a. auch viele Jahre Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth war, jetzt im Mesnerteam mitarbeitet, Gottesdienste musikalisch mit der Gitarre begleitet, und vieles mehr. Die Ordensfrau bedankte sich und erzählte, dass sie anfangs absolut nicht nach Windischeschenbach wollte, inzwischen aber 40 von den 50 Ordensjahren hier verbracht habe und sich zuhause fühle.

Oberministrant Josef Kraus übergibt sein Amt an Jakob Neumann

„OMi“ Josef Kraus übergibt sein Amt an Nachfolger

Neuer Oberministrant wird Jakob Neumann

25.12.2017

Über eine sehr lange Zeitspanne – ein ganzes Jahrzehnt – war er aktiver Ministrant, während der letzten vier Jahre dann – zusammen mit Christina Kurz – Oberministrant, oder kurz „OMi“, der Ministrantengemeinschaft Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein. Josef Kraus stand in der Christmette in St. Emmeram zum letzten Mal im Ministrantengewand mit im Altarraum.

Da inzwischen sein Studium in Regensburg mehr Zeit in Anspruch nimmt, lässt sich die neue Lebenssituation nicht mehr mit den vielfältigen Aufgaben eines Oberministranten vereinbaren. Kraus fiel es sichtlich schwer, sich aus seinem Mini-Team zu verabschieden; jedoch könne er das Amt nicht mehr so ausführen, wie er es für angemessen halte.

Er dankte seinen Ministranten für die Unterstützung, denn – so führte er aus – was nütze ein Chef, wenn die anderen nicht mitziehen und mitarbeiten. Er appellierte an die Ministranten, seinen Nachfolger weiterhin genauso zu unterstützen.

Als kleines Zeichen der Anerkennung erhielt Kraus ein Fotoalbum mit Bildern aus seiner Zeit bei den Ministranten, ein graviertes Weinglas und einen Riesen-Applaus.

Auch Stadtpfarrer Hubert Bartel dankte Josef Kraus für seinen engagierten Einsatz und hieß dessen Nachfolger im Amt willkommen: Jakob Neumann wird zusammen mit Christina Kurz künftig die Ministranten führen.

Africa meets Pfarrei St. Emmeram

Africa meets Pfarrei St. Emmeram

Weihnachtliche Freude getanzt

24.12.2017

Wie man in anderen Teilen der Welt die Geburt Christi feiert – einen kleinen Eindruck davon bekamen die Besucher der Christmette am Heiligen Abend in der Pfarrkirche St. Emmeram.

Pfarrvikar Edwin Ozioko, in Nigeria geboren, zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit  dem Ruhestandsgeistlichen, Pfarrer Franz Reich. Der Festgottesdienst wurde in traditioneller Weise – mit Orgelmusik, Chorgesang und Bläsergruppe – gefeiert, während es zum Schluss dann afrikanisch wurde: der Geistliche bat um Freiwillige, die sich ihm und den Ministranten anschließen wollten.

In seiner Heimat, so erzählte Ozioko, drücke sich die Freude über die Geburt Christi auch in Tanz aus. Etliche Gläubige ließen sich auf diese neue Erfahrung ein und zogen wiegenden Schrittes durch das Gotteshaus; „Wir sind Familie Gottes“ heißt der übersetzte Refrain des Liedes, das dabei gesungen wurde, und bei dem Pfarrer Ozioko Strophen in seiner Muttersprache beisteuerte. Am Ende des Reigens verneigte man sich vor dem Kind in der Krippe.