Pfadis pflanzen Apfelbaum ein
Jugendgottesdienst mit Baumpflanz-Aktion in Heilig Geist
06.10.2019
„Gottes Schöpfung als Geschenk und Auftrag“ – das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach und Neuhaus wurde dieses Jahr im Erntedankgottesdienst in Neuhaus von den Pfadfindern perfekt umgesetzt.
Einen Tag davor traf sich die Sippe Tiger, um den Erntedankaltar sowohl mit selbst angebautem Gemüse wie Kürbissen und Kartoffeln als auch mit typisch herbstlichen Früchten wie Äpfel aus dem Garten und Kastanien, aber auch mit Utensilien, die an einen früheren Bauernhof erinnern, zu schmücken.
Was den Kirchgängern bei dem diesjährigen Schmuck aufgefallen sein sollte, war der circa zwei Meter hohe Apfelbaum, welcher nach dem Gottesdienst auf dem Spielplatz hinter der Kirche wiederum von den Pfadis eingesetzt wurde. Gesponsert wurde der Baum von Stefan Windschiegl und für einen guten Umtrunk sorgte ein Zoiglfass, spendiert von der Zoiglstube Bahler.
Mit dieser Aktion wurde der „Auftrag“ erfüllt. Einige „Geschenke“ konnte man in den Fürbitten sehen. Die Pfadis brachten Reis und Bananen als etwas exotischere Beispiele aus Afrika und Asien, aber auch Weintrauben und Brot aus der Heimat vor den Altar.
Mit einer leeren Schale wurde an die Menschen in Ländern in der sogenannten „Dritten Welt“ erinnert, die leider nicht immer etwas zu essen haben können. Anstelle der Predigt stellten einige junge Pfadfinder das Wachsen eines Apfels von der weißen Blüte bis zum fertigen rot-gelben Apfel dar.
Die musikalische Gestaltung übernahm die Weidener Gruppe „Cantiamo“; ihren Auftritt nannte Pfarrer Edwin Ozioko ein „Erlebnis“.




























Frau Sieder ist verheiratet und hat zwei Söhne, einer davon bereits erwachsen, der andere 14 Jahre alt. Die Familie wohnt in Thumsenreuth. Die 43-Jährige begann ihren beruflichen Werdegang als Steuerfachgehilfin und kam über den zweiten Bildungsweg zur jetzigen Aufgabe.





















Auf jeden Abschied folgt ein Neuanfang: die Nachfolgerin im Amt, Gabriele Sieder, stellte sich den Anwesenden vor und freut sich auf die Aufgaben in der Pfarreiengemeinschaft.


„Gottes Schöpfung als Geschenk und Auftrag“ ist das Jahresmotto in der Pfarreiengemeinschaft und wurde deshalb auch im Rahmenprogramm des Pfarrfestes St. Emmeram thematisiert. Das Kleiderstüberl des Katholischen Frauenbundes leistet hier schon viele Jahre einen wertvollen Beitrag.
Vier weibliche und fünf männliche Bewerber stellten sich der Herausforderung, sich innerhalb einer bestimmten Zeit dort einzukleiden, nach dem Motto:
Christina und Maria, Theresa und Lisa, Simon und Winni, Joe, Tom und Andi machten sich dann – mit mehr oder weniger hilfreicher Unterstützung durch Kumpels und Shoppingbegleiter – auf die Suche nach dem passenden Style.
Simon hob sich im seriösen Business-Look von seinen Mitbewerbern ab; zu Anzug und Krawatte trug er – ganz zukunftsorientierter Manager – die Kindertrage mit Baby(puppe) vor der Brust, was ihm die Sympathien sämtlicher weiblichen Zuschauer einbrachte. Lisa kam im kleidsamen Jeansmantel, Theresa und Maria im schicken Kleid. Christina hatte sich entschlossen, als „Lady in red“ zu erscheinen.
Nachdem zuerst eine Jury die Punkte abgegeben hatte, brachte Star-Juror Pfarrer Hubert Bartel nochmals Umschwung in die Wertung. Ob die teils einfallsreichen Präsentationen sein Urteil beeinflusste, konnte nicht definitiv geklärt werden. Maria hatte ihren Auftritt mit einem spektakulären Spagat beendet, Christina setzte als Charm-Offensive ihr knallrotes Herz-Täschchen ein.
Als Siegerin und „Stüberl-Queen“stand schließlich Christina in rotem Kleid, rotem Wettermantel und knallroten Accessoires fest, zweite wurde Maria, dritter Sieger Business-Simon mit Zukunftsblick. Spaß hatten alle – Models und Publikum. Und vielleicht stattet der eine oder andere dem Kleiderstüberl mal einen Besuch ab; dass „second hand“ eine tolle Sache ist, hat die Aktion bewiesen.