Was steht ihr da und schaut in den Himmel?

Was steht ihr da und schaut in den Himmel?

Gemeinsamer Gottesdienst der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach und Neuhaus hat mittlerweile Tradition

09.05.2024

Seit 2011 bilden die Pfarreien St. Emmeram in Windischeschenbach und Heilig Geis in Neuhaus eine Pfarreiengemeinschaft. Genauso lange gibt es die schöne Tradition, dass am Fest Christi Himmelfahrt ein gemeinsamer Gottesdienst auf dem ehemaligen Comet-Parkplatz gefeiert wird, in der Mitte zwischen Neuhaus und Windischeschenbach und mitten in der Natur.

Nach den kühlen und regnerischen Tagen schickte Petrus der Pfarreiengemeinschaft perfektes Wetter. Von Neuhaus fand sich eine Gruppe von Gläubigen, die gemeinsam mit den Ministranten den Weg zum Treffpunkt ging.

Pfarrer Hubert Bartel und Pfarrvikar Edwin Ozioko feierten die Messe unter freiem Himmel. Anke Neumann, Gitte Kreinhöfner und Paul Schulze – allesamt Mitglieder des Pfarrgemeinderates – trugen die Lesungen sowie die Fürbitten vor.

In seiner Predigt griff Pfarrer Bartel einen Satz aus der Lesung vom Tage heraus: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Anhand dieser Textzeile führte der Geistliche aus, dass zwei Pole zum Leben eines Christen gehören: aktives Tun und Gebet. Beides hat seinen Wert und muss ausgewogen sein. Weder mit blindem Aktivismus noch mit ausschließlich frommem Gebet wird man seinen Aufgaben gerecht.

Eine Querverbindung erkannte Bartel hier auch zum Jahresthema der Pfarreigemeinschaft „Kapellen“: Die Erbauer wurden aktiv, weil sie in ihrem Leben erfahren hatten, dass sie auf Gott vertrauen konnten.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm in bewährter Form Helmut Wolf.

Am Ende der Feier dankte der Pfarrer allen, die an der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen hatten und auf diese Weise dazu beitrugen, eine langjährige Tradition weiterzuführen.

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