Kategorie: Allgemein

Abgeordneten-Fahrt nach Straßburg

Windischeschenbach und Neuhaus im Elsass

Abgeordneten-Fahrt nach Straßburg und Colmar

31.03.2019

Ein langes Wochenende verbrachten Angehörige der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus in der Elsässer Region. Stadtpfarrer Hubert Bartel, der ebenfalls als Teilnehmer im Bus dabei war, spendete den Reisesegen.

Wenn es stimmt, dass man das Wetter bekommt, das man auch verdient, dann lag bei den Reisenden offensichtlich absolutes Wohlverhalten vor, denn die Gruppe hatte traumhaftes Wetter. Bertwin Fleck fungierte als Reiseleiter.

In Straßburg ging es zuerst dorthin, wo europäische Politik gemacht wird – ins „Parlement européen“ Eine Mitarbeiterin des Europa-Parlaments mit charmantem französischem Akzent informierte die Gruppe über Zusammenhänge und Besonderheiten, wie z.B. die Bedeutung der 12 Sterne auf der Europaflagge oder die Abstimmungsmodalitäten: traditionsgemäß wird per Handzeichen abgestimmt, bei nicht eindeutigem Ergebnis auch elektronisch.

Beeindruckend war auch die Zahl der Mitarbeiter, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Um alle Abgeordneten in ihrer Landessprache am Sitzungsablauf teilnehmen zu lassen, ist eine große Anzahl Simultandolmetscher in Kabinen im Plenarsaal bei den Sitzungen anwesend.

Mit Fremdenführer Klaus, einer absoluten Koryphäe auf vielen Wissensgebieten, erfolgte eine Bustour durch Strasbourg, bei der viele Sehenswürdigkeiten angesteuert wurden. Beim Passieren einer langen Allee konnte man zahlreiche Störche bewundern – das Wappentier des Elsass – die auf nahezu jeder Baumkrone ein Nest bezogen hatten.

Am zweiten Tag stand Colmar auf dem Reiseprogramm. Eine idyllische Altstadt mit Fachwerkhäusern und malerischen Plätzen wurde zu Fuß erkundet, wobei wiederum Guide Klaus die Gruppe einen Teil des Tages führte.

Am Sonntag schließlich sah man sich nochmals Straßburg an, diesmal vom Fluß aus; eine Bootsfahrt auf der Ill zeigte nochmals die schönsten Ansichten der Stadt. An allen Tagen gab es auch Zeit zur freien Verfügung, in der man sich das Münster ansehen oder die eine oder andere Spezialität wie den Flammkuchen oder Choucroute – Sauerkraut mit Wurst oder Fisch – verkosten konnte.

 

 

Eine-Welt-Laden

Verkauf fair-gehandelter Waren in der Pfarrbücherei

Ein ausgewähltes Sortiment fair-gehandelter Waren aus dem Eine-Welt-Laden in Weiden gibt es zu den normalen Öffnungszeiten in der Pfarrbücherei in Neuhaus. So kann man ohne lange Wege unter anderem Kaffee, Tee, Wein, Gewürze, Nudeln, Reis, Schokolade sowie andere Süßigkeiten oder Glückwunschkarten aus dem fairen Handel erwerben. Sollte aktuell etwas nicht im Sortiment sein, nimmt das Bücherei-Team gerne auch Vorbestellungen entgegen.

Wurzer Straße 16, direkt in der Bücherei im Pfarrheim Heilig Geist

Öffnungszeiten :

Mittwoch 16.30 Uhr – 17.30 Uhr und

Sonntag 9.30 Uhr- 11.30 Uhr

 

 

 

Jugendkreuzweg

„Jesus geht mit uns alle Wege – die hellen und die dunklen“

Pfadfinder gestalteten ökumenischen Jugendkreuzweg in der Heilig Geist Kirche

31.03.19

Zum Thema „Ans Licht“ gestalteten die Neuhauser Pfadfinder den ökumenischen Jugendkreuzweg. Bei 13 Stationen stand das Kreuz im Mittelpunkt der Betrachtungen. Das Kreuz steht für das Leiden Jesu, das Kerzenlicht für seine Auferstehung. Es wurden Situation in unserem Leben betrachtet, wenn man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird, wenn keiner da ist, der hilft, wenn es dunkel um uns ist. Alle Teilnehmer konnten eine Kerze entzünden und auf das KREUZ stellen. Diese Lichtpunkte zeigen uns, das Gott mit uns auf unserem Lebensweg unterwegs ist. Jesus das Licht der Welt geht jeden Weg mit uns. (Text: B. Kreinhöfner)

„Arche Noah“ in der Kinderkirche

Arche Noah und Kuscheltiere

Begeisterung auf allen Seiten bei der ersten Kinderkirche

24.03.19

Einen bunten und fröhlichen Gottesdienst gab es am Sonntag im Pfarrheim Heilig Geist Neuhaus. Erstmals wurde dort zur Kinderkirche eingeladen, die zeitgleich zum „Erwachsenengottesdienst“ stattfindet. Ein hinter den Türgriff geklemmter Teddy wies den Weg ins Pfarrheim.  Zur „Premiere“ hatte das Team um Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm die biblische Geschichte der Arche Noah als Thema ausgewählt und begrüßte neben Kindern, Eltern oder Großeltern auch die mitgebrachten Kuscheltiere; einige davon wurden den anderen auch namentlich vorgestellt. Eine Jesuskerze war, wie die Kleinen erfuhren, das äußere Zeichen dafür, dass Jesus in der Mitte der Versammelten war. Die Kuscheltiere durften in der nachfolgenden Geschichte mitspielen, aber auch selbst erfundene Geräusche oder Töne aus verteilten Instrumenten sollten die Kinder zur Untermalung beisteuern. Eine original Arche stand zwar nicht zur Verfügung, aber ein Schlauchboot erfüllte den gleichen Zweck. Jeder durfte sein Tier hineinsetzen; Teddybär und Giraffe, Pony, Elefant oder gar ein Dinosaurier gingen an Bord. Und alle hatten ein sicheres Plätzchen, als der große Regen kam. Als die ausgesandte Taube schließlich mit einem Zweig im Schnabel zurückkam, waren die Tiere gerettet, die Sonne schien wieder und ein Regenbogen stand am Himmel. Diesen bunten Regenbogen bastelten die kleinen Besucher dann zusammen. Lieder mit Körpereinsatz, wie das Stampfen oder Tanzen zu Hallelu-Hallelujah wechselten mit Phasen des Zuhörens. Zum Abschluss der Kinderkirche waren die Kleinen eingeladen, nach nebenan ins Gotteshaus zu kommen. Pfarrer Edwin Ozioko begrüßte die Kleinen herzlich und auch die Gläubigen freuten sich. Regenbogen und Kuscheltiere wurden im Altarraum platziert und zum Vaterunser versammelten sich alle um den Altar. (Text: Inge Würth)

Ökumenisches Abendgebet in St. Elisabeth

Wasser – Quelle des Lebens

Ökumenisches Abendgebet in St. Elisabeth

27.03.2019

Zweimal pro Jahr treffen sich Christen beider Konfessionen zu einem gemeinsamen Abendgebet. Dieses findet im Wechsel in der evangelischen Christuskirche und in der Kapelle von St. Elisabeth statt.

Organisiert und vorbereitet wird es für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde jeweils von Mitgliedern des Chores EinKlang, für die Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig Geist Neuhaus vom Freundeskreis der Deutschordensschwestern, die dieses Mal als Gastgeber an der Reihe waren. Eine besondere Stimmung entsteht dadurch, dass nur der Altarraum durch viele Lichter erleuchtet wird.

Diesmal ging es um das Thema „Wasser – Quelle des Lebens“ Hannelore Haberzett, Leiterin von Haus St. Elisabeth, begrüßte die Gäste und gab eine Hinführung zum Thema. Sie führte die große Bedeutung des Elementes für Mensch und Natur aus. Pfarrer Edwin Ozioko und Pfarrer Christoph Zeh leiteten den Gottesdienst, musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Chor EinKlang unter Leitung von Armin Karwath und von der Gesangsgruppe Adiuva Sana, die von Hannelore Haberzett und St. Rosalinda Dürr auf der Gitarre begleitet wurde.

Die Schriftstelle erzählte von der Frau am Jakobsbrunnen, der Jesus lebendiges Wasser versprach. Auf diese Bibelstelle ging Pfarrer Ozioko ein und führte aus, wie der Mensch zum Leben neben dem Wasser aus der Quelle auch lebendiges Wasser braucht und wie man auch für seinen Nächsten eine Quelle sein kann.

Alle Besucher erhielten ein kleines Erinnerungsgeschenk und wurden in den Veranstaltungsraum von St. Elisabeth eingeladen. Seit das Gebet besteht, ist es Tradition, dass man danach bei einem Imbiss zusammensitzt. Chor- und Gesangsgruppenmitglieder steuern dabei Köstlichkeiten für ein reichhaltiges Büffet bei.

 

Osterkerzen-Bastel-Nachmittag

Volles Pfarrheim beim Osterkerzen-Basteln

 Zahlreiche große und kleine Künstler fertigten mehr als 30 wunderschöne Unikate

20.03.19

Kinotag zum Jahresthema „Schöpfung“

Kino-Tag im Pfarrheim St. Emmeram

„Wackersdorf“ und „Happy Feet“ locken viele Zuschauer an

22.03.2019

Nachdem das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft „Gottes Schöpfung als Geschenk und Auftrag“ heißt, machten sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates Gedanken, mit welchem Filmangebot man hier der Thematik Rechnung tragen könnte. Dass die Auswahl aktuell und von großem Interesse war, zeigten die mehr als 50 Zuschauer, die den Pfarrheimsaal füllten.

„Wackersdorf“ – vor kurzer Zeit erst im Kino zu sehen – zog zum einen Besucher an, die die Zeit des Widerstands gegen die Wiederaufbereitungsanlage hautnah miterlebt haben, zum anderen auch jüngere Leute, für die die Geschehnisse schon Geschichte sind.

Stadtpfarrer Hubert Bartel erinnerte sich an die Zeit, die er als Student erlebte, und berichtete von persönlichen Erfahrungen beispielsweise bei Autofahrten über die Grenze, bei der er wegen des Nummernschildes grundsätzlich kontrolliert worden sei. Er beleuchtete verschiedene Aspekte des damaligen Bauprojektes und sah als positive Seite, dass in Wackersdorf wegen der geplanten Anlage viele Vorteile hinsichtlich der Infrastruktur zu verzeichnen waren.

 

Der Film kombinierte geschickt Filmgeschehen mit original Nachrichten-Sequenzen z.B. aus der damaligen Tagesschau und Zeitungs-Schlagzeilen und hinterließ sichtlich Eindruck beim Publikum.

Am Nachmittag gab es für Kinder und Jugendliche den Film „Happy Feet“. Um auch das richtige Kino-Feeling zu vermitteln, wurden die Besucher mit Getränken und frischem Popcorn versorgt.