Eindrücke vom Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Emmeram
26.05.2016

24.05.2016
Ein ums andere weiße Kuvert wanderte vor der Abfahrt zum Kommunionausflug in die Sammeltüte. Zahlreiche Familien aus der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram und Hl. Geist beteiligten sich an der Spendenaktion der Erstkommunikanten für das Ronald McDonald Haus in Erlangen.
14.05.2016
Er hat die Pfarrei und später die Pfarreiengemeinschaft entscheidend mitgeprägt, war bekannt, geschätzt und beliebt. Wie sehr, zeigte sich daran, wie die Nachricht von seinem plötzlichen Tod von der Bevölkerung aufgenommen wurde: ungläubig und schockiert, verbunden mit der Frage: „Wie soll es ohne ihn weitergehen?“
meinschaft als Zeugnis für den GlaubenSchmunzelnd warteten Pfarrer und Gottesdienstbesucher bis auch der letzte Wagon des schier unendlich wirkenden Güterzuges die Neuhauser Brücke passiert hatte. Dann erst hob der Chor zum Gloria an. Der gemeinsame Gottesdienst der Pfarreien St. Emmeram und Hl. Geist fand am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Parkplatz am ehemaligen Comet in der Neuhauser Straße statt – in der Mitte zwischen Neuhaus und Windischeschenbach, mitten in der Natur und mitten im Leben, wie einige vorbeikommende Vatertagswanderer zeigten.

24.04.2016
Ja, was war denn nun eigentlich das Besondere am letzten Abendmahl? Als Pfarrer Hubert Bartel diese Frage den Erstkommunionkindern stellte, rauchten die Köpfe.

02.03.16
Die jährliche Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig-Geist Neuhaus fand dieses Jahr erstmals im Pfarrheim Neuhaus statt. Die interessierten Gläubigen wurden über die Arbeit der kirchlichenGremien im abgelaufenen Jahr informiert.

05.02.16
Die kleine, alte Kirche am Marktplatz in Neuhaus ist der Heiligen Agatha geweiht. Alljährlich zum Namenstag der Heiligen Agatha feiert die Pfarrgemeinde ein Fest zu Ehren ihrer Kirchenpatronin.
Dez. 2015
Nach eigenem Entschluss und nach Absprache mit der Diözese verlässt Pfarrer i. R. Josef Grillmeier zum Kirchenjahresende die Pfarreiengemeinschaft WE-NH. Pfarrer Grillmeier war 1 1/4 Jahre bei uns. Wir sagen Herrn Pfarrer Grillmeier ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für seinen Dienst bei uns und wünschen ihm an seiner neuen Wirkungsstätte Gottes Segen, Gesundheit und Wohlergehen.
Für die Pfarreiengemeinschaft
Pfarrer Hubert Bartel
Liebe Pfarrangehörige der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach-Neuhaus,
nach einem guten Jahr priesterlichen Dienstes hier möchte ich mich von Ihnen allen verabschieden und Ihnen danken für Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis über meinen Weggang.
Ein besonderer Dank gilt meinen geistlichen Mitbrüdern: H.H. Stadtpfarrer Hubert Bartel, H. H. BGR Pfarrer i. R. Anton Kiener und seiner Hausfrau, H. H. BGR Pfarrer i. R. Franz Reich und H. H. Pfarrer i. R. Jakob Eder, Herrn Gemeindereferenten Helmut Nürnberger und dem Deutschordensschwestern, dem Mesner und seiner Familie, den Ministranten und Pfadfindern, außerdem allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Seelsorge.
Ihnen allen ein „Herzliches Vergelt´s Gott“
Für unsereins gilt: Ich habe nur meine Schuldigkeit getran
Gottes Segen und in Dankbarkeit
Ihr Josef Grillmeier, Pfr. i. R.
25.10.2015
Eine „liederliche FAIRanstaltung“ war angekündigt worden. Wer aufgrund des Themas Moral und Sitte oder die deutsche Rechtschreibung gefährdet sah, konnte alsbald beruhigt sein. Es ging um fairen Handel und die Beiträge des Liedermachers Hubert Treml.
Das Ganze fand an einem seriösem Ort, dem Windischeschenbacher Pfarrheim statt, und Stadtpfarrer Hubert Bartel und seine evangelische Kollegin, Pfarrerin Nadine Schneider probierten sich zwar durchs Prosecco-Angebot des Eine-Welt-Ladens, waren aber ebenso aufmerksam beim Programm wie die übrigen Gäste. Der Sänger und Entertainer Hubert Treml kündigte die „Weltpremiere“ von extra für diesen Anlass Komponiertem und Getextetem an; zum Beispiel bei „Probier’s mal mit Gerechtitgkeit“ und dem Fazit „Fair Gehandeltes schmeckt doppelt goud“.
Stadtpfarrer Hubert Bartel informierte über die Möglichkeit, im Eine-Welt-Regal im Pfarrhaus einzukaufen, wo das zuständige Team die Vorräte regelmäßig wieder auffüllt. Kostproben quer durchs reichhaltige Sortiment wurden den Besuchern des Nachmittags kostenlos angeboten. Häppchen mit verschiedenen Brotaufstrichen, gerührt aus Chutneys und Frischkäse, Gummibärln, Schokolade, Kekse, Kaffe, verschiedene Teesorten oder auch besagter fair gehandelter Prosecco.
Hubert Treml unterhielt kurzweilig und humorvoll trotz der ernst zu nehmenden Botschaft hinter seinen Texte. Ein Loblied galt dem Schokoladen-Vorrat an jeder erdenklichen Stelle, den Rosinen im morgendlichen Habermus und dem „Kirwakouchn“. Extrem gefordert waren die Gäste bei der Aufgabe, den umfangreichen Refrain dazu mitzusingen. „Gäih, lou ma doch dein’ Kirwakouch’n, heit auf d’Nacht bei dir versouchn ….“, wobei beim Schlusssatz „.. und a Busserl hinterm Türl“ vorherige Textunsicherheiten wieder vergessen waren.
Treml besang den Tante Emma-Laden seiner Kindheit samt Besitzerin und gab beim „Zoigl-Moidl“ eine eher wehmütige Hommage an das Kultgetränk. Immer wieder wurde das Publikum mit einbezogen, musste bei Berufsangaben das dazugehörige Handwerkszeug reimen und lernte „Ich bin Lehrer – ich brauch’ an Kaffee“. Neben den witzigen Liedern, bei denen die Anwesenden sich kräftig beim Kehrvers beteiligten, wie bei der „selberg’machten Erdbeermarmelad’“ gab es auch nachdenkliche Stücke wie über die beste Medizin: „dass ich wem wichtig bin“.
Zur Erheiterung trugen auch die Gedanken zum „Tausch-Fensterbrett’l“ im Mehrfamilienhaus bei. Jeder deponiert, was er nicht mehr braucht und nimmt mit, was ein Anderer zur Verfügung gestellt hat. Da kann es dem Ehemann, der seiner Frau den Shopping-Guide verweigert, schnell passieren, dass er selber auf besagtem Fensterbrett hockt.
Pfarrer Hubert Bartel informierte über das Anliegen, faire Bedingungen zu schaffen. Auch vor Ort könne man den Gedanken des fairen Handels praktizieren, indem man regional und saisonal einkaufe. „Es muss nicht immer und ständig alles verfügbar sein“, man nehme sich damit selber Vorfreude und Lebensqualität. Der Weltladen im Pfarrhaus sei eine der Möglichkeiten, Zeichen zu setzen und Bewusstseinsbildung zu betreiben.
Anhaltender Applaus dankte dem Liedermacher für einen unterhaltsamen Nachmittag und den Organisatoren für das leckere kulinarische Angebot.
11.10.2015
„Miteinander im Glauben unterwegs“ ist das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Hl. Geist Neuhaus. In diesem Zusammenhang entstand auch die Idee der ersten Bibelwanderung. Der Sachausschuss Gemeindekatechese arbeitete das Projekt aus, das sich unter dem Motto „Schritte unseres Glaubens“ mit dem Unterwegssein mit Gott beschäftigte.
Martina Dobner und Anke Neumann leisteten die Vorarbeit und wurden bei der Ausführung dann von weiteren Team-Mitgliedern unterstützt. Start war am Loipenparkplatz am Stadtrand, wo Pfarrer Hubert Bartel den Organisatoren dankte, die auch bei der Bestellung des Wetters hervorragende Arbeit geleistet hätten.
Zusammen mit der Wandergruppe ging es dann in die sonnige Herbstnatur Richtung Berg, über die Kapelle nach Naabdemenreuth, durch die Unterführung bis zur Dorfkapelle nach Pleisdorf. Unterwegs hielt man an verschiedenen Stationen an, hörte eine Bibelstelle, Meditationstexte, Gedanken zum Thema, sang zur Gitarrenbegleitung von Schwester Rosalinda, und ließ sich durch Impulsfrage zum Nachdenken bringen. Beim Einführungstext hieß es etwa: „Das Leben ist keine Kaffeefahrt“. Auch das von Jesus sei es nicht gewesen. Aber da er Sieger über den Tod sei, dürfe man sich als Christ durch seine Liebe und Zuverlässigkeit abgesichert fühlen.
Andere Stationen befassten sich mit Aufbruch-Situationen und dem neu Anfangen, mit der Notwendigkeit, beharrlich um Hilfe zu bitten und auf Jesus zu vertrauen. In der Bibelstelle aus dem Brief von Paulus an die Korinther (1 Kor 12, 12-20) wird beschrieben, dass jedes einzelne Glied des Körpers wichtig ist; für den Alltag abgeleitet heißt das, dass die Menschen einander in ihrer Verschiedenheit brauchen und jeder wertvoll ist.
Am Ziel Pleisdorf feierten die Wanderer eine Andacht. Die Teilnehmer durften eine Fußspur mit einer Fürbitte ablegen und waren zur Mahlgemeinschaft eingeladen: mitgebrachtes Fladenbrot wurde gesegnet, verteilt und zusammen gegessen. Die Bibelwanderung war das erste Angebot dieser Art, das von der Pfarreiengemeinschaft organisiert wurde und wird vielleicht – aufgrund der durchwegs positiven Resonanz – nicht die letzte gewesen sein.
Warum überhaupt eine Bibelwanderung? Der Sachausschuss Gemeindekatechese bringt es auf den Punkt: „Mit Gott und seinem Wort in der freien Natur unterwegs sein.“ Das sich auch das Jahresthema mit dem Unterwegs sein beschäftigt, lag es nahe, sich im wörtlichen Sinn auf den Weg zu machen. Das persönliche „Unterwegs sein mit Gott“ sollte im Gehen, im Schweigen, im Hören und im Austausch untereinander erfahren werden.
Der Nachmittag in freier Natur, bei strahlendem Sonnenschein unter blauem Himmel, buntem Laub, das vom Wind aufgewirbelt wurde bot alle äußeren Bedingungen, den Schöpfer zu erkennen. Es tat gut, bewusst die Umgebung wahrzunehmen. Und wie lange ist es her, seit man unter einem Baum stand, und körperlich spürte, wie die Eicheln durch eine Windböe auf einen herab vom Baum geschüttelt wurden.
Die Organisatoren hatten die Wanderung unter verschiedenen Kriterien zusammengestellt: Der Weg sollte nicht zu weit sei, nicht länger als zwei Stunden dauern, um die Teilnehmer körperlich nicht zu überfordern, was gelungen war. Es blieb niemand „auf der Strecke“ und auch Rollstuhlfahrerin Sonja Zölch konnte teilnehmen, dank der sportlichen Schiebeleistung von Pfarrer Bartel.
Wie Martina Dobner erzählt, suchte man sich zuerst ein passendes Konzept und wählte dann einen Weg und markante Stellen wie Kapelle oder Dorfteich als Stationen aus, checkte die Entfernungen und Zeiten und bereitete schließlich Lieder und Requisiten sowie den Ablauf der Andacht vor.