Gremien der Pfarrei nehmen sich Auszeit
Besinnungswochenende im Johannisthal
04.02.2018
„Besinnungswochenende“ steht in jedem Jahr auf dem Terminplan von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltungen. Besinnung, Bibelarbeit, Abschalten, Zielfestsetzungen oder auch Lachen, Spaß und Gemeinsamkeit sind die Komponenten dieser beiden Tage.
Da die Pfarrgemeinderatswahlen anstehen, war es für etliche Mitglieder gewissermaßen ein Abschluss ihrer Amtszeit und thematisch ging es eher nicht in weite Ferne, sondern mit Referentin Maria Rehaber-Graf um „Da bin i dahoam!
Die Seelsorger, der Kirchenmusiker, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram und Heilig Geist, sowie Teilnehmer der Kirchenverwaltungen Windischeschenbach und Bernstein zeigten sich – zur Freude der Referentin, die auf der Gitarre begleitete, als begeisterte Sänger, die sich auch qualitativ hören lassen konnten.
Mit verschiedenen Methoden leitete Rehaber-Graf die Runde an, sich jeweils gestellten Themen und Fragen zu nähern. Dabei trugen humorvolle Elemente immer wieder zur Auflockerung bei, beispielsweise wenn jeder sich mit einer Geste vorstellte, und diese von allen imitiert wurde.
Gespräche im großen Kreis, kleine Arbeitsgruppen, 2er-Dialoge oder das intensive Hineindenken in eine Bibelstellt mithilfe eines Bibliologs – kurzweilig und erkenntnisreich, empfanden die Anwesenden.
Und dass es letztendlich dann auch für meditative Tänze keine große Überredungskunst brauchte, um die jeweiligen überzeugten Nicht-Tänzer zum Mitmachen zu animieren, war ein weiterer Beweis, dass alle sich in der Gemeinschaft wohl fühlten.
Zum Wohlbefinden trugen auch die Mahlzeiten bei. Die Speisekarte der Johannisthaler Küche ließ mit Käseknödelsuppe, Hähnchenbrust mit Currysauce, Nudeln, mediterranem Gemüse und Salat sowie Apfelreis-Dessert keine Wünsche offen.
Der Abend wird alljährlich im Stüberl im Untergeschoß verbracht, wo die Weizenbier- und Weinvorräte des Hauses reduziert wurden und Pfarrgemeinderatssprecher Simon Maurer den traditionellen Mitternachts-Imbiss servierte.
Höhepunkte des Aufenthaltes waren die sehr persönlich gestalteten Gottesdienste in der Kapelle. Am Samstag traf man sich dort zu einem Abendlob mit Blasius-Segen, am Sonntag feierte man mit Stadtpfarrer Hubert Bartel eine beeindruckende Heilige Messe mit besonderen Elementen.











In seiner Predigt beim Jahresschluss-Gottesdienst in St. Emmeram verglich Stadtpfarrer Hubert Bartel das abgelaufene Jahre mit einem Tagebuch. Es gebe Seiten, die eng beschrieben sind und Seiten, auf denen nicht viel eingetragen wurde.




Wie man in anderen Teilen der Welt die Geburt Christi feiert – einen kleinen Eindruck davon bekamen die Besucher der Christmette am Heiligen Abend in der Pfarrkirche St. Emmeram.
In seiner Heimat, so erzählte Ozioko, drücke sich die Freude über die Geburt Christi auch in Tanz aus. Etliche Gläubige ließen sich auf diese neue Erfahrung ein und zogen wiegenden Schrittes durch das Gotteshaus; „Wir sind Familie Gottes“ heißt der übersetzte Refrain des Liedes, das dabei gesungen wurde, und bei dem Pfarrer Ozioko Strophen in seiner Muttersprache beisteuerte. Am Ende des Reigens verneigte man sich vor dem Kind in der Krippe.
Geplant und einstudiert wurde das Krippenspiel in diesem Jahr von Gemeindereferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm und Sonja Zölch. Beim Kindergottesdienst las Zölch aus einem Erzähler-Sessel aus einem riesigem Buch diese Geschichte, von der sie zu Beginn gesprochen hatte, vor.
Als besonderes Highlight wurden Lichterketten im Spiel mit eingesetzt. Der Stern über der Krippe, ein Stern im Haar des verkündenden Engels und weitere Sterne bei dem Engelsschar wurden beleuchtet und dienten als „Hingucker“. Dies faszinierte nicht nur die Kleinen.

Fast schon ein Pflichttermin, dabei angenehm und lohnend, stimmungsvoll und unterhaltsam war am Samstag wieder der Besuch des Eschawecka Christkindlmarktes. Im Vorgarten des Pfarrhofs wartete ein umfangreiches Programm mit vielen Angeboten auf die Besucher.
Die Kleinen der Kinderoase St. Emmeram erfreuten die Besucher mit Liedern und einer Lichter-Choreographie, ihr Einsatz wurde durch Sankt Nikolaus belohnt, der die Aufführung lobte und ein süßes Dankeschön an alle Kinder verteilte.
Das Pfarrhaus öffnete für Kinder das „Engel-Atelier“, wo unter Anleitung von Sonja Zölch nette Geschenke gebastelt wurden. Ebenfalls im Pfarrhaus wurden Mistelzweige angeboten, der Verkauf kam der Kinderkrebshilfe zugute.




















