Rückblick und Vorschau bei der Pfarrversammlung 2020
Gremien der Pfarreiengemeinschaft geben ihre Tätigkeitsberichte ab
08.03.2020
Einmal im Jahr sind alle Angehörigen der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach Neuhaus eingeladen, Informationen rund um die Pfarrei zu erhalten, aber auch Fragen zu stellen. Sowohl die Verantwortlichen der Kirchenverwaltungen Neuhaus, Windischeschenbach und Bernstein als auch der Pfarrgemeinderatssprecher und eine der beiden Stellvertreterinnen gaben Auskunft über das letzte Jahr.
Simon Mauerer und Brigitte Kreinhöfner hielten Rückschau mit Bildern von Highlights des letzten Jahres: beispielsweise die Pfarrfeste in den jeweiligen Pfarreien, der gemeinsame Gottesdienst am Comet unter dem Motto „Brücken bauen“, einige Male fand die Kinderkirche in Neuhaus statt, der Dekanatstag mit Beate Eichinger zur Öko-Enzyklika, der Christkindlmarkt, die Verabschiedung des Chordirigenten Helmut Wolf in den Ruhestand und diverse andere Feste der einzelnen Gruppierungen. Zur Erstkommunion wurden in Windischeschenbach 18 Kinder und in Neuhaus 6 Kinder geführt.
Berichte der Kirchenverwaltungen
Für die Kirchenverwaltung Windischeschenbach berichtete Bertwin Fleck. Die Arbeiten auf dem Friedhof bezüglich Mauer und Probe-Wege wurden abgeschlossen. Es wird demnächst nochmal eine Schicht Feinsplit aufgetragen. Das Weißeln in der Pfarrkirche kann erst später erfolgen, wenn die Genehmigung dazu vorliegt. Aus der Mariengrotte wurde das Opfergeld für die Kerzen gestohlen. Es kam zur Anzeige. Der Opferstock wurde nun noch mehr „einbruchssicher“ gemacht.
Fleck nannte einige Themen, die auf die Kirchenverwaltungen zukommen wie beispielsweise ein Klimaschutzkonzept mit Gebäudedatenerfassung. Dem Thema Neubau „Oberpfälzer Hof“ hat die Kirchenverwaltung Windischeschenbach wohlwollend zugestimmt. Garage und Toilette werden in diesem Zuge mit abgerissen, aber vom Investor nach den Neubauarbeiten in das Konzept integriert und der Kirche wieder zur Verfügung gestellt.
Ferdinand Schönberger informierte für die Kirchenverwaltung Neuhaus: Einige Reparaturen erfolgten an und um die Agatha-Kirche. Auch in Dietersdorf gab es kleinere Reparaturen um die Kirche. Die Pfarrbücherei wurde bestückt. Derzeit ist man dabei, alte Glühbirnen, die viel Energie brauchen, gegen LED-Lampen austauschen. So spare man Energie ein.
Schönberger dankte Wolfgang Höning, der sich in den letzten Jahren um die Kirchenabrechnung kümmerte. Zukünftig wird die Frau Monika Burkhard mitübernehmen. Stadtpfarrer Hubert Bartel überreichte ein kleines Dankeschön.
Hans Stangl hielt für die Kirchenverwaltung Bernstein Rückschau. „Es war ein durchschnittliches Jahr.“ Am Gotteshaus gab es kleinere Schäden. Beispielsweise fiel der Glockenschlag aus. Der Motor hierzu ist über 80 Jahre als und müsse demnächst ausgetauscht werden. Am Friedhof in Bernstein ist eine Mauer eingebrochen, die nun mit Holzbalken fixiert wurde. Die Auffahrt zum Friedhof ist bereits länger im Gespräch, da man den Friedhof nur über Stufen erreichen kann. Sargträger oder gehbehinderte Menschen erreichen den Friedhof nicht barrierefrei.
Dank an alle Engagierten
Kirchenpfleger Fleck, Schönberger und Stangl dankten allen Haupt- Neben- und Ehrenamtlichen für ihre Arbeit und ihr Engagement im vergangenen Jahr.
Stadtpfarrer Hubert Bartel dankte allen Gremien für die Arbeit. „Es steckt sehr viel Arbeit im Hintergrund, die man nicht sieht, die aber hervorragend läuft – sowohl im Pfarrgemeinderat als auch in den Kirchenverwaltungen!“ Er dankte allen, die sich engagieren und tolle Arbeit leisten.
Sicherheitsmaßnahmen
Sicherheitsbeauftragter Heinz Uhl von der Kirchenverwaltung Windischeschenbach informierte die Anwesenden, dass zukünftig bei Veranstaltungen eine Gefährdungsermittlung gemacht werden muss: Was könnte bei einer Veranstaltung passieren? Sind wir dahingehend gerüstet? Dazu gibt es eine Checkliste.
Die Verantwortlichen der verschiedenen Vereine und Gruppierungen werden dazu ein Informationsblatt erhalten. Möglich wäre es, dies mit den Vorständen an einem „Runden Tisch“ zu besprechen. Des Weiteren wurde für alle aktiven Mitglieder in der Pfarrei ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten, zu dem über 50 Leute kamen.
Kirche und Corona-Virus
Stadtpfarrer Hubert Bartel wurde bereits in diversen Schreiben darauf hingewiesen, den persönlichen Friedensgruß anlässlich des Corona-Virus zu unterlassen. Des Weiteren soll der Umgang mit dem Weihwasser beim Betreten des Gotteshauses vorübergehend eingestellt werden. Auch von der Mundkommunion wird abgeraten. Bartel meinte diesbezüglich jedoch, dass das Thema zu stark aufgebauscht wäre. Man müsse die Möglichkeiten einer Infizierung beispielsweise auch bei einer Grippewelle einstellen. Man solle nicht überbesorgt reagieren. Leute, die ängstlich sind, dürfen selbst entscheiden, ob sie sich beispielsweise mit dem Weihwasser am Eingang bekreuzigen.
Offene Fragerunde
In der offenen Fragerunde wurde der Wunsch geäußert, Pfarrsekretärin Monika Burkhard mehr Stunden zu geben, da das Arbeitspensum doch hoch ist; dies wird jedoch vom Ordinariat nicht genehmigt. Bezüglich des Ehejubiläums kam der Vorschlag, bereits Paare, die 55 Jahre verheiratet sind, mit einzuladen. 60 Jahre Ehe schaffen altersbedingt wenige, da oft auch zwischen den Paaren ein gewisser Altersunterschied liegt. Die Anregung nimmt Ansprechpartner Berthold Nastvogel mit in die nächste Sitzung des Sachausschusses.
Der Wunsch, dass mindestens zwei Ministranten bei Beerdigungen anwesend sind, wurde zur Kenntnis genommen. Dies gestaltet sich durch Nachmittagsunterricht und diverse andere Vereine jedoch schwierig. Ein Vorschlag von Stadtpfarrer Hubert Bartel ist es, dass sich ein Seniorenkreis findet, denen die würdige Bestattung am Herzen liegt. Rentner hätten nachmittags möglicherweise Zeit. Es ist allgemein ein „Problem unserer Zeit“, wie Pfarrgemeinderatssprecher Simon Mauerer anmerkt, dass viele Jugendliche in verschiedensten Vereinen aktiv sind, und Jugendarbeit nicht mehr so leicht ist wie vor zehn Jahren.
Bezüglich der Kinderkrippenfeier an Weihnachten kam die Anregung, anstelle einer Andacht wieder eine Eucharistie zu feiern, sodass Senioren die Möglichkeit nutzen können, eine Messe mitzufeiern. Außerdem würde man so Leute, die sporadisch die Kirche aufsuchen, eine Eucharistiefeier ermöglichen. Hierbei war man jedoch gespaltener Meinung, da die Kirche vermutlich länger dauern würde und man nicht diejenigen mit der Botschaft erreicht, die man erreichen möchte.
Das Angebot, die Christmette zu späterer Stunde zu besuchen steht denjenigen, die eine Eucharistie wünschen, jederzeit frei. Stadtpfarrer Hubert Bartel meinte diesbezüglich, dass eine Andacht auch von Regensburg vorgegeben wäre. Eine weitere Anregung war es, die Weihnachtspredigt an dem Feiertag zu halten, an dem auch die meisten Menschen das Gotteshaus besuchen. Die Idee nimmt Pfarrer Bartel mit.
Es wird einen neue Chorleitung des Kirchenchores geben. Florian Löw aus Plößberg konnte für die Leitung des Kirchenchores gewonnen werden. Der Chor trifft sich demnächst das erste Mal und schaut, wie Leitung und Sänger zusammenpassen. Irmgard Schönberger lädt alle Neuhauser über 60 Jahre herzlich ein, zur Seniorengemeinschaft Neuhaus zu kommen. Frau Pilz legte ihr Amt als Leitung ab. Schönberger will dies nun weiterführen. Das erste Treffen findet am 25.März um 14.30 Uhr in Neuhaus statt. Jeder Senior ist herzlich eingeladen.








Die Sippen aus Neuhaus hatten sich kreative Verkleidungen ausgedacht: Die Sippe Wolf kam als Super Mario und Friends und ganz neu: auf dem Roller. Dabei waren natürlich Super Mario persönlich, Luigi, Yoshi und der Pilz. Die Sippe Adler erschien kostümiert unter dem Motto „American Dream“. Mit Prunkwagen, Mr. America und selbst einem „kleinen Trump“ nahmen sie am Zug teil.
Die Sippe Bär hielt das Schild in die Höhe „Bären können alles“: Alle hatten sich aus Pappmaschee einen Bärenkopf gebastelt. Dazu konnte jeder sein individuelles Outfit wählen: Bär als Hippie, Bär als Sträfling oder Bär als Prinzessin. Die Sippe Tiger kam unter dem Slogan „No waste!“: Sie führen Blaue Tonnen mit sich mit Schildern, die zur Mülltrennung motivierten, z.B. „Mach den Wurf deines Lebens“ oder „Bitte füttern“.
Sippe Oktopus waren als Astronauten unterwegs. Dabei hatten sie „ihren eigenen“ Alien: Die Astronauten mit Pappmaschee-Helm und ganz in Weiß, steckten sie ihre Gruppenleiterin in ein grünes Kostüm. Sippe Eichhörnchen stellten die unglaublichen 4 Eichhörnchen dar. Mit Bollerwagen und Aufschriften wie: „Unser Leben kann Spuren von Nüssen enthalten“. Der Pfadfinderspruch „Jeden Tag eine gute Tat“ wurde umgeschrieben in „Jeden Tag eine gute Nuss“.
Die Sippe Falke erschien unter dem Motto „Die Bruchpiloten“: Ein eigen gebautes Flugzeug, das gezogen wurde, flog „CO2 neutral“ am Schluss des Zuges. Selbst eine Stewardess, die den Gepäckwagen mit Koffer und Musikbox schob war dabei.




Dort werden 3 Gruppen gebildet. Die Kurse, die vom BRK abgehalten werden, finden dann von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr in drei Räumen statt.






















Libanon und welt-weit
Durch die Spenden, die die Sternsinger am 03. und 04. Januar auf ihrem Weg durch den Ort sammeln, werden verschiedene Hilfsorganisationen unterstützt, die sich der Menschen und Flüchtlinge im Libanon annehmen. Diese sichern dadurch nicht nur das Überleben der vom Krieg Gebeutelten, sondern helfen mit verschiedenen Projekten, v. a. auch bei Kindern und Jugendlichen, zudem Akzeptanz für andere Kulturen und Religionen auf- und Vorurteile abzubauen. Dadurch soll einem friedlichen Miteinander ein Stück näher gekommen werden – ganz im Sinne des Themas der diesjährigen Sternsinger-Aktion „Frieden! Im Libanon und welt-weit“