Autor: Anita WM

Firmung 2017

Firmung in der Stadtpfarrkiche St. Emmeram

Weihbischof Reinhard Pappenberger als Firmspender

14.10.2017

Stadtpfarrer Hubert Bartel hatte es in seiner Begrüßung im Gottesdienst schon angesprochen – besiegelt wurden mit dem Empfang des Firmsakramentes die Jugendlichen, die sich am Samstag zum Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Emmeram eingefunden hatten. Ihr habt die Zusage: „Auf Jesus Christus könnt ihr euch verlassen“.

Weihbischof Pappenberger zelebrierte die Eucharistiefeier zusammen mit Stadtpfarrer Hubert Bartel, Pfarrvikar Edwin Ozioko, dem Ruhestandsgeistlichen Franz Reich und Pfarrer Manfred Wundlechner von der Pfarreiengemeinschaft Wurz – Püchersreuth – Wildenau. Auch Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm, die zusammen mit den Priestern die Vorbereitung der Firmlinge übernommen hatte, begleitete ihre Schützlinge an diesem Tag.

Der Firmspender stieg humorvoll in seine Predigt ein, bedankte sich für die netten Grußworte zu seinem Kommen und meinte: „Ich hatte ja keine andere Wahl“. Als lokalen Bezug verglich er die Geschehnisse um das Sakrament der Firmung mit einer „Tiefenbohrung“. Die Jünger waren beim Pfingstereignis zuerst verstört und verschreckt, aber dann geschah etwas Unglaubliches, wie der Prediger formulierte: Sie gingen in die ganze Welt, standen zu ihrem Glauben und verkündeten ihn.

Pappenberger ging auf die Hintergründe der Firmung ein: die Zeit der Spendung am Morgen oder Vormittag symbolisiere einen Anfang, der Firmspender stehe in der Jünger- und Apostelnachfolge. Die Firmung solle kein „Nachspielen“ von Pfingsten sein, sondern für die jungen Menschen solle jetzt Pfingsten Wirklichkeit werden.

Die jungen Menschen, die das Sakrament empfingen, seien gottseidank keine Schauspieler und nicht perfekt, aber der Auferstandene gebe das Versprechen „Ich bin immer bei euch“. In der heutigen Zeit gebe es vielerorts wieder Christenverfolgung, dies sei bei uns weniger dramatisch, aber trotzdem appellierte er an die jungen Leute: „Geht raus in die Welt und zeigt, zu wem wir gehören; in allem was wir tun, den ganzen Lebensweg hindurch.“

Bei der Spendung des Sakramentes wurde jeder Bewerber persönlich mit Namen angesprochen und durch Handauflegung, Salbung mit Chrisam und Besiegelung mit dem Kreuz zu einem „erwachsenen“ Christen. Die Paten begleiteten die Firmlinge vor den Altar und legten ihnen die Hand auf die Schulter.

Weihbischof Pappenberger sprach mit jedem Jugendlichen auch noch ein paar persönliche Worte. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst vom Chor „Bella Voce“ unter der Leitung von Chordirektor Helmut Wolf.

Die Firmlinge kamen in diesem Jahr aus der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram und Hl. Geist, zusätzlich zu den Windischeschenbachern, Neuhausern und Bernsteinern wurden auch Jugendliche aus der Pfarreinengemeisnchaft Wurz-Püchersreuth-Wildenau gefirmt, sie zählten mit 21 Personen zur Gesamtzahl von 68 Firmlingen, wobei sich Jungen und Mädchen diesmal das Gleichgewicht hielten.

 

Weihbischof Pappenberger stand nach der Eucharistiefeier noch geduldig für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Die Dankandachten wurden in Heilig Geist Neuhaus und St. Quirin gefeiert.

Mariensingen begeistert Zuhörer

Mariensingen begeistert Zuhörer

„Standing Ovations“ in vollbesetzter Kirche

08.10.2017

„Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast!“ Es war das erste Mariensingen in der vollbesetzten St. Nikolauskirche in Bernstein, zu dem die Organisatorin Anita Greger eingeladen hatte. Und so viel sei schon vorab verraten, die Zuhörer waren am Ende begeistert.

Eine schöne und besinnliche Zeit wünschte auch Stadtpfarrer Hubert Bartel, der sich auch einmal eine „Auszeit“ vom Alltag nahm. Nach dem Wunsch von Greger: „Lassen Sie sich berühren, von den Liedern, Texten, Musikstücken und Gebeten“, eröffneten die Jagdhornbläser Windischeschenbach das sehr abwechslungsreiche und stimmige Programm.

Lektor Karlheinz Budnik verlas anfangs die Bibelstelle, in der der Engel Gabriel zu Maria gesandt wurde.Die weiteren Geschichten handelten von Begegnungen, Vertrauen und Liebe. Viele Teilnehmer waren vom „Gebet um Lebensfarben“ angetan, das die Farben des Regenbogens innehatte.

Edeltraud Frank und Christa Böhm vom Josephshofer Hausgsang sangen mit Gitarrenbegleitung Lieder wie, „Oh Maria Mutter mein“, „Oh schöne Morgenröt“, „Glorreiche Königin“ und „Gegrüßt seist du Maria“.

Auch die Männer vom Neuhauser Dreigsang, Heinz Uhl, Stefan Schricker und Josef Rettinger, stimmten die Zuhörer mit Liedern wie, „Auf, auf, Maria zu loben“, „Sancta Maria“, „Mutter Gottes, Himmelspforte“ und „Irische Segenswünsche“  auf die Gottesmutter Maria ein.

Mit den Parforcehörnern der Windischeschenbacher Jagdhornbläser ertönten die Musikstücke, „Abendgruß“, „Adagio“, „Gebet der Jäger“, „Choral“ und „Auf Wiedersehn (in B)“. Auch die vier Damen mit ihren Veeh-Harfen, geleitet von Anni Hösl, trugen zu einer sehr beruhigenden Atmosphäre bei. „Auf allen deinen Lebenswegen“, „Oh Gnadenvolle“ und „Mutter der Barmherzigkeit“ klangen durch die Kirche.

Für die großzügige Spendenbereitschaft der Besucher bedankte sich Pfarrer Edwin Ozioko von Herzen, der das Geld für sein Schülerprojekt in seiner Heimatpfarrei überreicht bekam. Stolze 600 Euro konnte Anita Greger überreichen.

Nach dem Schlusssegen sangen alle zusammen, begleitet von den Veeh-Harfen und Gitarre, das Lied: „Schwarze Madonna“. Reichlich Applaus und Dank galt den Musiker, Sängern und Lektoren für die kurzweiligen eineinhalb Stunden. Kurze Zitate, Sprüche und Gute Wünsche erhielten alle als kleines Dankeschön für den Nachhauseweg.

Ein-Artikel-mehr-Aktion für die Weidener Tafel

Pfarreiengemeinschaft unterstützt Tafel e.V.

Sachspenden-Aktion im Edeka-Markt

23.09.2017

Was im letzten Jahr schon erfolgreich unter dem damaligen Jahresthema Werke der Barmherzigkeit“ durchgeführt wurde, stieß auch in diesem Jahr wieder auf offene Ohren und Herzen. Aufgrund der guten Resonanz 2016 hatte der Pfarrgemeinderat beschlossen, diese Aktion auch künftig beizubehalten.

Deshalb stand man am Samstag wieder am Eingang des Edeka-Marktes Härtl. „Ein Artikel mehr“ war die Bitte der Pfarrgemeinderäte, die von Ministranten, Firmlingen und weiteren Helfern unterstützt wurden. Im Schichtbetrieb informierten die Einsatzkräfte über geeignete Artikel und nahmen die Sachspenden am Ende des Einkaufes entgegen.

 

Während die Einrichtung frische Lebensmittel regelmäßig von verschiedenen festen Partnern erhält, soll ein gewisser Vorrat an haltbaren Produkten sicherstellen, dass niemand mit leerer Tasche gehen muss, wenn die Frischware am Ausgabetag aufgebraucht ist.

Als Beispiele für haltbare Lebensmittel wurden Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Konserven, Pflegeartikel, Öl, Marmelade, Schulsachen oder Tee vorgeschlagen.

Was für den Einzelnen ein Artikel mehr beim Wochenende-Einkauf ist, beim Bezahlen an der Kasse ein vergleichsweise geringer finanzieller Mehraufwand, kann in der Summe vielen Menschen helfen, deren Lage nicht allzu rosig ist – die froh sind, sich um die nächste Mahlzeit nicht sorgen zu müssen.

Die Kunden legten teils nicht nur ein einziges Produkt in den Einkaufswagen, viele Käufer spendeten gleich mehrere Artikel. Viele hatten auch kreative Alternativ-Ideen wie Zahnpasta oder Shampoo zu den wenigen im Flyer genannten Lebensmitteln.

 

Zum Feierabend und Ladenschluss schließlich waren vier Gitterpaletten mit haltbaren Lebensmitteln und Produkten bepackt, was in etwa wieder dem Ergebnis des letzten Jahres entsprechen dürfte.

Josef Gebhardt, Vorsitzender der Tafel e.V., bedankte sich bei Abholung der Waren herzlich bei Spendern und Helfern und lud den Pfarrgemeinderat und alle Interessierten ein, die neuen Räumlichkeiten der Weidener Tafel in der Fichte-Straße zu besichtigen.

91. Wallfahrt nach Altötting

91. Wallfahrt nach Altötting

Pilger treffen auf Minister Herrmann

16.09.2017

Alljährlich, am dritten Samstag im September, findet die Pfarrwallfahrt  der Pfarrei Windischeschenbach nach Altötting statt. In sechs Bussen machten sich in den frühen Morgenstunden des Samstages über 250 Pilger auf den Weg.

Singend und betend fuhren sie dem Wallfahrtsort entgegen. Zu einer kurzen Kaffee- und Küchlpause trafen sich alle auf dem Rastplatz Wörth an der Donau. Es war ein Tag der Begegnungen. Mehr als eine Baustelle zwang die Busfahrer, Umleitungen einzuschlagen.

 

In der Basilika St. Anna feierten 30 Ministranten den Festgottesdienst mit drei weiteren Pilgergruppen und einer Andacht am Nachmittag. Chordirektor Helmut Wolf mit seinen Sängerinnen und Sängern trug zu einem unvergesslichen Kirchenbesuch bei. Sopranistin Monika Burkhard begeisterte unter anderem mit dem Marienlied „Oh Jungfrau Mutter Gottes mein“.

 

 

Für alle, die nach der Messe nicht gleich im Wirtshaus einkehrten, bot der Kapellenplatz ein ganz besonderes Highlight. Der Bayerische Staatsminister für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, eröffnete, umrahmt von vielen Feuerwehrleuten, die diesjährige Feuerwehraktionswoche des Landesverbandes. Bischof Emeritus Wilhelm Schraml segnete dazu die Feuerwehrleute und Fahnenbänder. Er dankte für die Einsätze am Nächsten, eben „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Mit Sonnenschein traten die Wallfahrer ihre Heimreise an. Ein „Vergelt´s Gott den Busbegleitern Pfarrer Hubert Bartel, Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm, Hannes Rupprecht, Chordirektor Helmut Wolf, Holger Popp, Maria Weiß, Christina Schedl und Anita Greger.

Sr. Rosalinda feiert Ordensjubiläum

Sr. Rosalinda feiert Ordens-Jubiläum

Goldene Profess in Passau

06.08.2017

Ihr auffälligstes Kennzeichen ist natürlich das Ordenskleid, aber ebenso untrennbar ist ihre Gitarre mit ihr verbunden. Wenn man also eine Ordensfrau sieht, die einen Gitarrenkoffer in der Hand trägt, kann man mit ziemlicher Sicherzeit davon ausgehen, dass man Schwester Rosalinda Dürr vor sich hat. Im Mutterhaus der Deutschordensschwestern in Passau konnte die seit langer Zeit in Windischeschenbach wirkende Ordensfrau ihr 50jähriges Profess-Jubiläum feiern.

Sie wurde am 19. Mai 1946 als Älteste von drei Schwestern im niederbayrischen Unterdietfurt geboren. In jungen Jahren gab es bei ihr schon einmal den Gedanken, ins Kloster zu gehen. Wobei, wie sie rückschauend meint, bei einem damaligen Krankenhausaufenthalt wohl eher die ruhige autoritäre Ausstrahlung einer Ordens-Krankenschwester sie mächtig beeindruckt und zu dieser Schwärmerei geführt hatte.

Dies war im Alter von ca. 12 Jahren, als sie mit einem lebensbedrohlichen Blinddarmdurchbruch in der Klinik lag. Die Jahre danach lebte Sr. Rosalinda – damals noch Theresia – wie andere Jugendliche auch, ging tanzen, ergriff den Beruf der Kindergärtnerin. Kloster war in dieser Zeit keine Option.

Bis zum Alter von 19 Jahren, als der Gedanke sich wieder meldete und Theresia die Berufung wahrnahm. Im Februar 1966 trat sie ins Kloster St. Nikola ein, wo man ein Postulat von 6 Monaten durchläuft. In dieser Zeit erfolgt die Einführung ins Klosterleben und die Postulantin trägt den schwarzen „kleinen Schleier“, danach erhält sie bei der Novizinnen-Einkleidung das Schwestern-Habit mit dem weißen Noviziats-Schleier überreicht.

Nach einem Jahr Noviziat folgt die Erste Profess, bei der die Frauen das zeitliche Gelübde für vorerst ein Jahr ablegen. Zu diesem Zeitpunkt erhalten die Schwestern den Ordensschleier und auch ihren neuen Namen; aus Theresia wurde Rosalinda – ein Name, der ihr so gut gefiel, dass rosa und lindgrün zu ihren Lieblingsfarben zählen.

Nach 5 Jahren wird die „ewige Profess“ abgelegt und zum Ordenskleid kommt das Ordenskreuz dazu. Parallel zum Weg als Ordensschwester gibt es auch die berufliche Laufbahn. Sr. Rosalinda war zwei Jahre in Frankfurt als Erzieherin im Kindergarten tätig und arbeitete zwei Jahre als Leitung im Caritas-Kindergarten in Passau.

Sie holte die Mittlere Reife nach, besuchte ein Jahr lang das Werklehrer-Seminar in München, machte berufsbegleitend eine Zusatzausbildung in Rhythmik. Zwei Jahre war sie für angehende Kindergärtnerinnen als Präfektin im Kloster tätig. Als die Ordensleitung sie nach Windischeschenbach schickte, war sie alles andere als begeistert und hatte eigentlich im Sinn, dem Einsatzort bei nächster Gelegenheit wieder den Rücken zu kehren.

Aus diesem „Zwischenstopp“ wurden dann doch 40 Jahre, in denen sie Fuß fasste und nahezu eine „Einheimische“ wurde; sie war bis 2014 Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth und der SVE; aktuell ist sie pastorale Mitarbeiterin im Haus St. Elisabeth – konkret kümmert sie sich dabei um religiöse und spirituelle Angebote für die Gruppen.

Seit etlichen Jahren ist sie als Ehrenamtliche im Mesner-Team der Pfarrei, singt im Kirchen- und Beerdigungschor und springt immer dann ein, wenn ein Freiwilliger gebraucht wird. Neben der Musik, der Gitarre und dem Gesang ist sie eine begeisterte Taize-Anhängerin. Der jährliche Aufenthalt dort bedeutet ihr Erholung für Leib und Seele.

Im Mutterhaus der Deutschordensschwestern, dem Kloster Nikola in Passau, wurden die Profess-Jubiläen mit einem Gottesdienst und einer weltlichen Feier begangen. Sr. Rosalinda konnte ihre Goldenen Profess feiern – etliche andere Ordensfrauen gehören noch länger zu der Gemeinschaft.

Die Jubilarinnen waren an diesem Tag mit Kröchen geschmückt, golden oder silbern – je nach Zugehörigkeit. Die Heilige Messe in der Universitätskirche auf dem Klostergelände, die nach der Renovierung in neuem Glanz erstrahlt, wurde zelebriert von Dr. Bruno Platter, dem Hochmeister des Deutschen Ordens, und etlichen Konzelebranten, darunter auch Stadtpfarrer Hubert Bartel aus der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram – Heilig Geist.

Die sieben Jubilarinnen zogen vom Mutterhaus ins angrenzende Gotteshaus, begleitet von den Geistlichen, den Mitschwestern und den Familiaren. Letztere sind Laienmitglieder der Ordensgemeinschaft, die außerhalb des Klosters ihr weltliches Leben führen und den Orden und seine Ziele im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Bei feierlichen Anlässen treten sie in weiten schwarzen Umhängen auf, welche das Kreuz des Deutschen Ordens tragen.

 

 

Am Nachmittag endeten die Feierlichkeiten mit einer Vesper, der nochmals der Hochmeister vorstand; Unterstützung bei der musikalischen Gestaltung erhielt Sr. Roslinda hier von der Leiterin des Hauses St. Elisabeth in Windischeschenbach, Frau Hannelore Haberzett, und der Singgruppe Adiuva Sana, welche die Schwester leitet.

Biker-Gottesdienst in St. Emmeram fällt ins Wasser

Biker-Gottesdienst fällt ins Wasser

Gottesdienst muss wegen schlechtem Wetter in der St. Emmeram-Kirche stattfinden

23.07.2017

Buchstäblich ins Wasser fiel der geplante Biker-Gottesdienst im Pfarrhof. Aufgrund der heftigen Regenschauer zogen es die Motorradfahrer vor, zuhause im Trockenen zu bleiben oder sich lieber ins Auto zu setzen.

Bei der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Emmeram sprach Stadtpfarrer Hubert Bartel die gängigen Pauschalurteilen über Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, Brummifahrer oder Autofahrer an und stellte fest, dass wohl jeder schon einmal brenzlige Situationen erlebt und auch verursacht habe.

 

Bei den Fürbitten wurden Symbole zum Thema vor den Altar gebracht. Nach dem Gottesdienst segnete der Priester die passierenden Fahrzeuge.

Doppeltes Glück beim Pfarrfest

Doppeltes Glück beim Pfarrfest

Tombola des Vereins Römer XII wieder sehr gut bestückt

16.07.2017

Beim Pfarrfest in Windischeschenbach organisiert der Verein „Römer XII“ in jedem Jahr eine attraktive Tombola. Im Laufe des Nachmittags waren auch diesmal Mitglieder unterwegs, die über 600 Lose unters Volk brachten.

Dabei gibt es jeweils zwei Gewinnchancen: Ein Abschnitt kommt mit Adresse in die große Lostrommel, aus der am Spätnachmittag die Hauptgewinne gezogen werden; mit einem zweiten Teil des Loses darf man am Glücksrad drehen und bekommt – “jedes Los gewinnt“ –  einen Kleingewinn, der durchaus auch mal die Form einer stattlichen Pflanze haben kann.

Begehrter Hauptpreis in diesem Jahr: ein 32-Zoll-Flachbild-Fernseher. Unter der Leitung von Martin Herrmann von den Römern XII und unter den aufmerksamen Augen der Pfarrfestbesucher zog Glücksbote Schorschi die Gewinner: die beiden zweiten Preise – ein Sackerl mit jeweils 75 Waldaabtalern, welche ein akzeptiertes Zahlungsmittel in Windischeschenbacher Geschäften sind, erhielten Isabell Schieder und Lisbeth Bergler; 50 dieser Münzen gewann Fritz Egeter.

Weitere Hauptpreise waren ein Gläser-Set, ein Pizza-Ofen, EDV-Service-Gutscheine und weitere nützliche Dinge. Besonders gut lief es für die Hauptgewinnerin: Anni Hensel konnte sich nicht nur über den neuen Fernseher freuen, sie wurde im Vorfeld schon für einen weiteren Preis gezogen: auf einem orthopädischen Kissen kann sie sich jetzt gesundheitlich unbedenklich durch die Programme ihres neuen TV-Gerät zappen.

Pfarrfest in St. Emmeram ein voller Erfolg

Pfarrfest rundum ein Erfolg

Alle Komponenten optimal

16.07.2017

Nachdem bei den beiden letzten Malen beim Pfarrfest der Blick der Verantwortlichen oft skeptisch gen Himmel ging und vor zwei Jahren dem Sturm kurzzeitig massiv getrotzt werden musste, indem man mit Muskelkraft und Körpergewicht sämtlicher Helfer die Verpflegungspavillons am Boden hielt, konnte Organisator Hermann Sperber das Fest diesmal ganz gechillt angehen.

Optimales Feier-Wetter, nicht zu kalt und nicht zu heiß, blauer Himmel und viele Besucher – mehr hatte sich der Sachausschuss Feste und Feiern nicht wünschen können. Der Tag startete mit einer Eucharistiefeier im Pfarrgarten, den Stadtpfarrer Hubert Bartel mit Pfarrvikar Edwin Ozioko und Ruhestandsgeistlichen Franz Reich zelebrierte, um den Altar zahlreiche Ministranten sowie Pastoralassistentin Elisabeth Hammer-Butzkamm.

Die Eltern-Kind-Gruppe „Schmetterlinge“ mit Leiterin Sonja Zölch hatte das passende bunte Altarbild gestaltet. Im Evangelium hörten die Gottesdienstbesucher das Gleichnis vom Sämann. Bartel beleuchtete in seiner Predigt die Rolle des Sämanns; ein Großteil seiner Saat fiel auf steinigen Boden oder unter Dornen und blieb ohne Frucht, nur ein kleiner Teil zeigte sich fruchtbar.

Der Priester betonte, dass man nicht versagt hat, wenn manches keine Frucht bringt, das Leben dürfe nicht nur auf Erfolg ausgerichtet sein. Es gebe keine Garantie dafür, dass Körner aufgehen. „Gehen wir unseren Lebensweg im Vertrauen auf Gott“, appellierte der Prediger, „er ist es, der die Ernte unseres Lebens einfährt“.

Musikalisch gestaltet wurde die Heilige Messe von der Gruppe „Just singin´“ aus Wackersdorf, dem früheren Wirkungsort des Stadtpfarrers, mit rhythmischen Liedern wie „Jesus Christ, you are my life“, „Jesus, berühre mich“, oder das eindrucksvolle „You raise me up“ mit Geigen-Begleitung.

Nach dem Gottesdienst konnte das Mittagessen aus einer umfangreichen Speisenkarte ausgewählt werden: Ente, Schweinebraten, Hähnchen und Ochsenfleisch mit Meerrettich-Soße oder Bertwins Kartoffelsuppe, Pommes oder der legendäre Frauenbund-Dotsch fanden reißenden Absatz. Hermann Sperber verzeichnete gut 300 Mahlzeiten, die ausgegeben wurden.

Stets gut besetzt war das Domcafe im Pfarrheim , wo es zum einen ausgefallene oder exotische Kreationen gab, wie Windbeutel-Torte, Yogurette-Torte oder Waffelschnitten mit Rotklee-Dekoration, zum anderen aber auch Traditionelles wie Käichln oder Käsekuchen. Die Stadtkapelle unterhielt am Nachmittag mit böhmisch-bayrischer Blasmusik und natürlich wurde auch Stadtpfarrer Bartel zum Dirigieren auf die Bühne geholt.

Bei den Pfadfindern wurden Kinder phantasievoll geschminkt und man durfte sich Stockbrot am Feuer backen. Zur Maß Bier konnten die Besucher sich bis zum Abend kulinarisch mit Grillfleisch, Bratwürsten, Pizza, Fischsemmeln, Käse-Variationen und Eis versorgen. Das Kleiderstüberl des Frauenbundes hatte zum Shoppen geöffnet, der Verein „Römer XII“ bot Lose für die reichhaltige Tombola an.

Hermann Sperber und sein Festausschuss zogen eine durchwegs positive Bilanz: viele Besucher, gute Stimmung, reibungsloser Ablauf. Was Sperber neben dem gelungenen Fest besonders freut: es engagieren sich wieder viele junge Leute, teils aus der Pfadfinder- und Ministrantenschaft, so dass dem Organisator vor der Zukunft nicht bange wird. Hier ist die Saat wohl – um auf das Evangelium zurückzukommen – auf fruchtbaren Boden gefallen.

 

 

 

Urnenfeld nimmt Formen an

Urnenfeld nimmt Formen an

Neue Anlage im Friedhof

10.07.2017

Wer in den letzten Wochen den Friedhof in Windischeschenbach besucht hat, dem ist sicher aufgefallen, dass in einem Teil vom neuen Friedhof, unterhalb des Brunnens, wo vorher eine durchgehende Rasenfläche war, eifrig gegraben und gewerkelt wird.

Bereits als die Fläche vermessen wurde und man die groben Grundrisse erkennen konnte, hatten einige fantasievolle Beobachter auch gleich die passende Erklärung dafür parat: es handelte sich wohl um die Markierungen für ein Hubschrauber-Landekreuz.

Kirchenpfleger Bertwin Fleck möchte weitere originelle Spekulationen beenden und informiert, dass endlich das lange geplante Urnenfeld in Angriff genommen wurde.

Urnenbestattungen sind kostengünstiger, die Grabpflege unproblematischer und die Kirchenverwaltung ging mit den Plänen auf steigende Nachfrage und Bedarf ein. Dass es keine Wand, sondern ein Feld werden würde, darüber waren sich Gremium und Priester von vorneherein einig: „Erde zu Erde, Asche zu Asche“.

In Kreuzform werden Wege zu einer Mitte führen, wo in einem Rondell eine Granit-Stele stehen wird, gestaltet mit einem Metallkreuz und filigranen Glas-Elementen. In den Diagonalen des kreuzförmigen Weges werden die Urnengräber angelegt. Vorerst sind 32 Grabstellen vorgesehen, das Urnenfeld ist bei Bedarf jedoch jederzeit nach außen erweiterbar.

Der neu angelegte Friedhofsteil steht ab September für Urnenbestattungen zur Verfügung, bereits bestehende Urnengräber können aber weiterhin genutzt werden. Steinplatten im Boden, nach Wahl beschriftet oder unbeschriftet, werden die einzelnen Grabstellen markieren.

Da die Gräber praktisch wartungsfrei sind, ist dies die ideale Lösung, wenn eine aufwendige Grabpflege den Hinterbliebenen nicht möglich ist oder nicht gewünscht wird. Wie Kirchenpfleger Fleck betont, ist es aber machbar, kleinere Dinge wie ein Licht oder eine Blume für den Verstorbenen dort abzulegen. Da für Urnenbestattungen verrottbare Kapseln verwendet werden müssen, können die Gräber auch mehrfach belegt werden.

Die Ideen für die Gestaltung des neuen Urnenfeldes kamen – in Zusammenarbeit mit dem Steinmetzbetrieb Zwack u, Neugirg – aus der Kirchenverwaltung selbst.

Maßgeblich beteiligt war Anton Sammet, ehemaliger Rektor der Schule, Künstler und Mitglied des Gremiums, der auch beim Sternengrab im Friedhof schon seine Ideen und Kreativität eingebracht hat.

Vor Ort ist derzeit auch die Firma Schinner, Garten- und Landschaftsbau, die im Moment mit Wege- und Pflasterarbeiten beschäftigt ist.

Firmbewerber stellen sich vor

Firmbewerber stellen sich vor

Vorstellungsgottesdienst in St. Emmeram

28.05.2017

Beim Vorstellungsgottesdienst der Firmbewerber unserer Pfarreiengemeinschaft staunten die Kirchenbesucher nicht schlecht über einen ungewohnten Anblick in dem sonst so ordentlichen Gotteshaus – lag doch vor den Stufen zum Altarraum eine große Menge riesiger Bausteine, in bunten Farben und wild durcheinandergeworfen.

Pastoralreferentin Elisabeth Hammer-Butzkamm wandte sich deshalb auch sofort an die Firmlinge mit der Frage: „Wie sieht es denn hier aus? Seid Ihr für die Schlamperei hier verantwortlich?“

Schnell wurde sie jedoch von den Jugendlichen darüber aufgeklärt, dass es sich um wichtige Bauelemente handele. Zum Beweis dafür bauten alle aus den Steinen gemeinsam eine Kirche und machten deutlich, dass jeder einzelne Baustein wichtig und sinnvoll ist.

Genauso wichtig sei jeder der Firmbewerber als Mitglied für unsere Kirche, weil jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten die Gemeinschaft der Gläubigen bereichern kann.

So brachten sich die Firmbewerber auch gleich bei der Gestaltung des Gottesdienstes mit ein: sie trugen Kyrierufe und Fürbitten vor, die sie beim gemeinsamen Firmnachmittag erarbeitet hatten und brachten in einer beeindruckenden Gabenprozession Gegenstände zum Altar: ein Herz als Symbol für die Liebe zu Jesus und Brot und Wein als die Gaben, die sich in Leib und Blut Christi verwandeln.

Außerdem brachten sie einen Erste-Hilfe-Pack als Symbol für ihr soziales Engagement im Firmpraktikum und einen Obstkorb, der für ihren Einsatz beim Aktionstag für die Weidener Tafel stehen soll.

Weitere Symbole waren eine Blume für die Vorfreude auf die Firmung, eine Uhr für die Zeit, die die Firmlinge Gott schenken möchten und eine Kerze als Zeichen für das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat und das an die eigene Taufe erinnern kann.

 

Am Ende des Gottesdienstes verteilten die Jugendlichen Tauben mit den Namen aller Firmlinge als Gebetspatenschaften an die Kirchenbesucher. Sie sind eingeladen, in den nächsten Wochen besonders für einen der Firmbewerber zu beten.